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Beeindruckende Schweizer Mountainbiker

Weltmeister Nino Schurter hat in Commezzadura im Val di Sole (It) seinen zweiten Weltcupsieg gefeiert. Der Bündner bezwang in einem dramatischen Finish Olympiasieger Julien Absalon aus Frankreich. Auf den Plätzen 3 bis 5 reihten sich derweil weitere Schweizer ein.

Als einziger konnte Florian Vogel mit dem Spitzenduo mithalten, der Sieger der Weltcup-Prüfung von Champéry vor einer Woche wurde schliesslich Dritter. Mathias Flückiger und Ralph Näf komplettierten als Vierte und Fünfte das hervorragende Schweizer Mannschaftsergebnis.

Schurter nahm zusammen mit Absalon und Teamkollege Vogel die letzte Runde auf dem 31,8 km langen Parcours in Angriff. Zunächst liess er für Vogel eine kleine Lücke und zwang Absalon so zu reagieren.

Der Franzose erwies sich jedoch als stark und vermochte wieder heranzufahren. "Als Julien dann attackierte, konnte ich nicht mehr mitgehen", so Vogel, der zu Beginn des Rennens für das Tempo gesorgt hatte. "Ich wollte, dass die Gruppe schnell kleiner wird. Ich mag es lieber, wenn es Zweikämpfe werden, oder wenn ich alleine fahren kann", erklärte Vogel weiter, der letztlich 20 Sekunden Sieger Schurter einbüsste.

An der Spitze lieferten sich Schurter und Absalon wie bereits bei den Weltcup-Rennen in Dalby Forest (Gb) und Offenburg (De) einen Zweikampf um den Sieg. Der französische Olympiasieger attackierte mehrfach, doch Schurter liess sich nicht abhängen und vermochte sich auf den letzten 250 Metern gegenüber Absalon zum zweiten Mal in dieser Saison durchzusetzen.

"Ich glaube, Julien war heute stärker, aber ich habe gebissen, gebissen, gebissen", sagte der Weltmeister von 2009, der letztlich vier Sekunden vor dem Franzosen ins Ziel rollte. "Ich wusste, ich habe eine Chance, wenn ich mit Absalon auf das letzte flache Stück komme", gab Schurter weiter zu Protokoll.

Vor dem letzten Weltcup-Rennen in Windham im US-Bundesstaat New York am 28. August übernahm Schurter mit seinem zweiten Saisonsieg die Führung in der Weltcup-Wertung. Der Bündner führt nun mit 26 Punkten Vorsprung auf Absalon.

Im Frauen-Rennen wurde Esther Süss als beste Schweizerin Sechste.

swissinfo.ch und Agenturen


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