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HAMBURG (awp international) - Der Nivea-Hersteller Beiersdorf will trotz eines Gewinnrückgangs im vergangenen Jahr eine stabile Dividende zahlen. Für das Geschäftsjahr 2010 sollen die Aktionäre wie im Vorjahr 0,70 Euro je Aktie erhalten, wie der Hamburger Konzern am Donnerstag bei der Vorlage seiner Bilanz mitteilte.
Im vergangenen Jahr sank der Überschuss aufgrund von Wertberichtigungen in China und Belastungen für den Konzernumbau von 380 Millionen auf 326 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) ging leicht von 587 Millionen auf 583 Millionen Euro zurück. Ohne Sondereffekte legte es auf 699 Millionen Euro zu.
Der Umsatz stieg um 7,8 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. Am deutlichsten wachsen konnte die Klebersparte Tesa. Beiersdorf hatte Anfang des Jahres bereits Eckdaten vorgelegt. Vorbörslich bewegte sich die Aktie kaum.
Der Konsumgüterhersteller hatte im Dezember angekündigt, sein Pflegegeschäft neu auszurichten. Gerade in Deutschland ist der Wettbewerb sehr intensiv. Dabei werden unter anderem Artikel aussortiert, die sich schwach entwickeln. In die Kernmarken Nivea, Eucerin und La Prairie sollen hingegen zusätzliche Investitionen fliessen. Aufgrund der Sonderblastungen wird das operative Ergebnis im laufenden Jahr rückläufig sein, der Umsatz soll das Niveau von 2010 halten./she/tw

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