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Zürich (awp) - Die Bellevue Group hat das Geschäftsjahrs 2009 mit einem Verlust von 95,1 Mio CHF nach einem Gewinn von 24,5 Mio CHF im Vorjahr abgeschlossen. Das Resultat 2009 wurde, wie bereits im Dezember angekündigt, durch Abschreibungen im Umfang von 101,8 Mio CHF belastet. Zudem verzeichnete das Institut erneut einen hohen Neugeldabfluss. Für die Zukunft zeigt sich die Gruppe zuversichtlich. Das Geschäft habe sich in den ersten zwei Monaten 2010 gut aber nicht ausserordentlich entwickelt, erklärte CFO Daniel Koller auf Anfrage von AWP.
Das vergangene Jahr "ist insgesamt unter den eigenen Erwartungen ausgefallen", wird Martin Bisang, CEO der Gruppe, in einer Mitteilung vom Dienstagmorgen zitiert. Das Institut passte, wie Ende 2009 angekündigt, aufgrund der geringeren Geschäftsvolumina und Ertragskraft ihre Einschätzungen der künftigen Gewinne an und ergriff entsprechende Restrukturierungsmassnahmen. Dies hatte zur Folge, dass die Position Goodwill und andere immaterielle Vermögenswerte um die erwähnten 101,8 Mio CHF abgeschrieben respektive wertberichtigt wurden.
Ohne diese Faktoren habe die Gruppe, wie ebenfalls im Dezember angekündigt, ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt, so Bellevue weiter. Der Geschäftsertrag verminderte sich auf 61,1 (78,7) Mio CHF. Der Personalaufwand stieg aufgrund der weiteren Rekrutierung von Mitarbeitern um 6,1 Mio auf 28,4 Mio CHF und der Sachaufwand auf 20,4 (18,2) Mio CHF. Insgesamt erhöhte sich der Geschäftsaufwand auf 162,1 (47,7) Mio CHF. Die Cost/Income-Ratio verschlechterte sich auf 85,2% (50,1%).
Das Segment Bank am Bellevue erzielte einen Geschäftsertrag von 38,3 (61,1) Mio CHF und einen Reingewinn von 12,7 (33,7) Mio CHF. Das Segment Asset Management dagegen verbuchte mit einem Geschäftsertrag von 22,6 (10,5) Mio CHF einen Verlust von 1,4 Mio CHF. Dabei schlugen Wertberichtigungen und Rückstellungen in der Höhe von 4,8 Mio CHF negativ zu Buche. Im Vorjahr belief sich der Verlust auf 6,1 Mio CHF.
Per Ende 2009 verwaltete die Gruppe Kundenvermögen von 4'854 Mio CHF, verglichen mit mit 4'382 Mio CHF zum Ende des Vorjahres. Dabei verzeichnete sie einen Neugeldabfluss von netto 320 Mio CHF nach einem Abfluss von 519 Mio CHF Ende 2008.
Das Institut weist für 2009 einen Eigenmittelfinanzierungsgrad von 46,3% (46,2%) aus.
Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine unveränderte Dividende von 4,00 CHF vor. Die Bank am Bellevue und die Bellevue Asset Management würden künftig mit einem geringeren Bedarf an Eigenkapital rechen. Somit werde die Bellevue Group AG die eingeschlagene Dividendenpolitik weiterführen, heisst es weiter.
Die Bellevue Group blicke zuversichtlich in die Zukunft. Die Unternehmensleitung gehe davon aus, dass sie mit den getroffenen Massnahmen dem veränderten Umfeld Rechnung tragen und der Gruppe zu neuem Wachstum und gewohnter Ertragsstärke verhelfen werde. Internes Wachstum wird dabei Akquisitionen klar vorgezogen, schreibt dass Institut.
sig/gab

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