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(vollständig umgeschrieben und ergänzt um weitere Details)
Zürich (awp) - Die Bellevue Group leidet weiter unter der Zurückhaltung der Anleger. Die Börsenumsätze und entsprechend die Kommissionen haben im ersten Halbjahr 2010 auf tiefem Niveau stagniert, und der Gewinn fiel lediglich minim höher aus als im bereits schwachen Vorjahreshalbjahr. Ausserdem kann sie nur wenig Neugeld generieren. Die Gruppe selbst zeigt sich unzufrieden mit der Performance und hofft entsprechend auf bessere Zeiten.
Der Geschäftsertrag (total) sank in der Berichtsperiode um gut 3% auf 27,2 Mio CHF, wobei mit 24,9 (VJ 22,8) Mio CHF der Grossteil aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stammt, wie die Bankengruppe am Freitag mitteilte. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft konnte um knapp 30% auf 3,37 Mio CHF gesteigert werden, während im Handelsgeschäft ein negatives Ergebnis in der Höhe von 1,05 Mio CHF (VJ +0,93 Mio) resultierte. Stark rückläufig war der übrige Erfolg mit 0,07 (2,02) Mio CHF.
Bei einem Geschäftsaufwand (total) von 24,6 (25,5) Mio CHF ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern von 2,64 (2,81) Mio CHF bzw. ein Konzernergebnis von 1,61 (1,58) Mio CHF.
Die Bank am Bellevue hat den Angaben zufolge trotz erheblichen Rückgang der Volumina bei Kapitalmarkttransaktionen in der Schweiz, den anhaltend schwierigen Marktbedingungen und enttäuschendem Umsatzanstieg an der Schweizer Börse einen Geschäftsertrag von 17,5 (18,5) Mio CHF (-5%) erwirtschaftet. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft bleibe damit weiterhin die Hauptertragsquelle, heisst es dazu.
Bellevue Asset Management habe nach mehr als vier Jahren mit Geldabflüssen die Trendwende geschafft. Erstmals habe der Neugeldzufluss in den neuen Produkten die Abflüsse in den bestehenden Produkten übertroffen, so die Mitteilung. Die Anlagefonds, welche im Rahmen der letztjährigen Wachstumsstrategie lanciert worden seien, hätten stete Zuflüsse verzeichnet. Trotzdem fiel der Geschäftsertrag um 7% auf 9,8 Mio CHF und das operative Ergebnis war mit -0,7 (-1,0) Mio CHF erneut negativ.
Die Kundenvermögen (per Ende Juni) sanken im Vergleich zu Ende 2009 um rund 12% auf 4,86 Mrd CHF. Dieser Rückgang sei primär performance-bedingt, heisst es. Immerhin flossen dem Institut netto Neugelder in Höhe von 83 Mio CHF zu (Vorjahresperiode: 95 Mio CHF). Es sei allerdings "anspruchsvoll, im grösseren Stil Neukundengelder zu gewinnen".
Das Management zeigt sich mit der erbrachten Leistung unzufrieden. "Das erste halbe Jahr hat unsere Erwartungen nicht erfüllt. Wir haben die Budgets nicht erreicht", wird denn auch CEO Martin Bisang in der Mitteilung zitiert. Die Gruppe habe bezüglich Neugeldzuflüssen und Volumen im Aktienhandel mit mehr Dynamik gerechnet. Die Lage am Markt bleibe auch in diesem Jahr angespannt, was sich an der geringen Bereitschaft der Investoren und Anleger zeige, in neue Anlagen zu investieren. Die geringe Risikobereitschaft reflektiere sich in tiefen Börsenumsätzen, diese befänden sich auf dem Niveau des Jahres 2005.
Die Umsetzung der vor einiger Zeit bekanntgegebenen Wachstumsstrategie (u.a. Expansion im Asset Management) werde sich "erst in etwa ein bis zwei Jahren im gewünschten Masse auswirken", heisst es weiter. Die Gruppe sei "auf diese Geduldsprobe ausreichend vorbereitet" und setze gleichzeitig alles daran, dass sich ihre "antizyklischen Entscheidungen in naher Zukunft positiv auf das Ergebnis auswirken" werden.
uh/ps

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