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Beteiligung an Europäischem Röntgenlaser

Die Schweiz soll sich an einem weltweit einzigartigen Röntgenlaser in Hamburg beteiligen. Der Bundesrat hat die Botschaft über das entsprechende Abkommen dem Parlament zugeleitet. Die Kosten von 26,7 Mio. Franken sind bereits bewilligt.

Dieser Inhalt wurde am 28. April 2010 - 10:58 publiziert

Das völkerrechtliche Abkommen zum Bau und Betrieb des Europäischen Röntgenlasers XFEL wurde im November 2009 unterzeichnet, wie das Staatssekretariat für Bildung und Forschung am Mittwoch mitteilte.

Um eine sofortige Mitbestimmung der Schweiz zu ermöglichen, wird es vorläufig angewendet - bis ein Parlamentsentscheid gefällt ist.

Nun hat der Bundesrat die entsprechende Botschaft verabschiedet und legt sie dem Parlament zur Genehmigung vor. Er beabsichtigt, sich bis 2015 vorläufig mit 26,7 Mio. Franken am Bau des XFEL zu beteiligen. Diesen Betrag hat das Parlament schon 2007 bewilligt.

Der "European XFEL" wird eine 3,4 Kilometer lange Anlage, in der bis zu 30'000 ultrakurze Röntgenblitze pro Sekunde erzeugt werden. Mit dieser Methode lassen sich zum Beispiel chemische und biologische Reaktionen filmen, was zu neuen Ansätzen bei der Entwicklung von Medikamenten führen soll.

Die Kosten für den Bau der Anlage belaufen sich auf rund 1 Mrd. Euro. Aus der Schweiz ist vor allem das Paul Scherrer Institut (PSI) an dem Projekt beteiligt. Es wird unter anderem Elemente zur Stabilisierung des Röntgenstrahls herstellen und dem XFEL liefern.

swissinfo.ch und Agenturen

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