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Zürich (awp) - Die BFW Liegenschaften AG hat im vergangenen Geschäftsjahr 2010 dank zahlreicher Verkäufe von Liegenschaften das Betriebsergebnis deutlich gesteigert. Der Mietertrag ging entsprechend leicht zurück, aber auch die Kosten für vermiete Liegenschaften sanken. Der Gewinn, der mehr als verdoppelt wurde, war wie die Dividende bereits Anfang März bekannt gegeben worden.
Der Mietertrag sank um 5% auf 25,2 Mio CHF. Der gesamte Erfolg aus Vermietung stieg leicht um 1% auf 19,1 Mio CHF, wie das Immobilienunternehmen am Mittwoch mitteilte. Der direkte Aufwand für vermietete Renditeliegenschaften ging um fast 20% auf 6,1 Mio CHF zurück. Der Betriebsertrag kletterte hingegen um deutliche 66% auf 28,3 Mio CHF.
Den Gewinn stieg wie bereits Anfang März mitgeteilt inklusive Neubewertungen um 111% auf 17,0 Mio CHF. Exklusive Neubewertungen wurde ein noch stärkeres Plus von 174% auf 16,9 Mio CHF erzielt. Auch die vorgeschlagene Dividende von 0,90 (VJ 0,50) CHF pro Namenaktie Kategorie A und 0,09 (0,05) CHF pro Namenaktie Kategorie B ist bereits bekannt.
Der Wert des gesamten Liegenschaftsportfolios belief sich per Ende Dezember 2010 auf 362,7 Mio CHF. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 28 Liegenschaften verkauft. Der Brutto-Verkaufserlös belief sich auf insgesamt 109,3 Mio CHF. Unter Berücksichtigung der Verkaufskosten wurde ein einmaliger Erfolg aus Verkauf von 11 Mio CHF erzielt. Durch diesen Mittelzufluss wurde die Bilanzstruktur gestärkt, die Eigenkapitalquote stieg auf 42,7 (35,3)%.
Im Bestandsportfolio sind derzeit 40 Renditeliegenschaften mit einem Gesamtwert von 296,5 Mio CHF sowie ein Neubauprojekt mit einer Bewertung von 25,3 Mio CHF enthalten. Der Portpolioanteil der zum Verkauf bestimmten Liegenschaften enthielt zum Jahresende noch 15 Liegenschaften mit einem Wert von 41 Mio CHF.
Strategisch bleibe das Bestandsportfolio von BFW klar auf den Bereich Wohnen ausgerichtet. Zum Portfolio zählen derzeit 23 Wohn-, 13 Wohn- und Geschäftsliegenschaften sowie 4 reine Geschäftseinheiten. Der Mietertragsanteil aus Wohnnutzung belaufe sich auf 81%. Die Leerstandsquote stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 6,6 (3,8)% an, liege aber immer noch auf tiefem Nivea. Die Nettorendite des Gesamportfolios stieg leicht auf 5,3 (5,1)%.
Seit Beginn 2011 wurden bereits 8 der zum Verkauf stehenden 15 Liegenschaften zu einem Gesamtpreis von 26,2 Mio CHF veräussert. Der einmalige Gewinn aus diesem Verkauf belief sich auf 1,9 Mio CHF.
Für 2011 erwartet BFW ein insgesamt solides Ergebnis. Die Gewinne aus den Verkäufen von Liegenschaften im Berichtsjahr 2010 seien allerdings einmalig und würden in dieser Grössenordnung 2011 nicht mehr anfallen, heisst es weiter. Der Verkauf der verbleibenden 7 Liegenschaften werde weiterverfolgt, müsse aus Liquiditätssicht aber nicht mehr erfolgen.
dm/ps

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