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(Mit weiteren Angaben)
MANNHEIM (awp international) - Der Baudienstleister Bilfinger Berger hat im ersten Quartal dank des Verkaufs der Australienaktivitäten den Gewinn mehr als vervierfacht. Doch auch das eigentliche Bau- und Dienstleistungsgeschäft läuft weiterhin rund. Wie der MDax-Konzern am Donnerstag in Mannheim mitteilte, erhöhte sich die Bauleistung in den ersten drei Monaten des Jahres um vier Prozent zum Vorjahr auf 1,829 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte um 26 Prozent auf 59 Millionen Euro. Unter dem Strich erwirtschafteten die Mannheimer einen Gewinn von 207 Millionen Euro nach 48 Millionen Euro im Vorjahr. Dabei schlägt der Valemus-Verkauf mit 161 Millionen Euro positiv zu Buche. Die Aktien sanken vorbörslich minimal um 0,04 Prozent auf 64,98 Euro.
Mit dem frischen Geld sollen die Dienstleistungen weiter gestärkt werden. Dies dürfte eine der ersten Aufgaben des neuen Konzernchefs Roland Koch sein. Der ehemalige hessische CDU-Ministerpräsident übernimmt ab Juli von Herbert Bodner die Führung des Konzerns mit über 58.000 Mitarbeitern. Die Kassen sind zu seinem Start gut gefüllt. Den Umbau des Konzerns vom Bau- zum Dienstleister hatte Bodner in den vergangenen Jahren bereits stark vorangetrieben. Das Dienstleistungsgeschäft erzielt im Vergleich zu Bauaktivitäten deutlich höhere Wachstumsraten und ist weniger schwankungsanfällig.
Auch im ersten Quartal war das Geschäft mit Industrie-, Kraftwerks- und Gebäudedienstleistungen der entscheidende Ergebnistreiber. Der Konzern habe seinen erfolgreichen Kurs im ersten Quartal 2011 fortgesetzt, hiess es im Quartalsbericht. Bei Industriedienstleistungen sei eine anhaltende Belebung festzustellen. Leistung und Ergebnis legten zu. Bei Kraftwerksdienstleistungen ergab sich hingegen ein leichter Rückgang der Leistung, während sich der Auftragseingang deutlich erhöhte. Bei einer guten Nachfrage im Ausland stieg das Ergebnis. Im Hochbau und bei Gebäudedienstleistungen blieb die Leistung stabil, während das Ergebnis weiter kletterte. Im Ingenieurbaugeschäft habe sich das Risikoprofil dabei verbessert. Bei den Betreiberprojekten gewinne die Vermarktung reifer Projekte weiter an Bedeutung, um die frei werdenden Mittel in neue Vorhaben reinvestieren zu können.
Wegen der planmässigen Rückführung des Baugeschäfts sanken im ersten Quartal Auftragseingang und -bestand jeweils leicht. Die Prognosen für 2011 wurden bestätigt. Für die fortzuführenden Aktivitäten, also ohne mögliche Zukäufe, sei weiterhin eine Leistung und ein EBIT mindestens in der Grössenordnung des Vorjahres zu erwarten. Durch den Ergebnisbeitrag aus dem Verkauf von Valemus Australia werde der Gewinn 2011 erheblich über dem Wert des Vorjahres von 284 Millionen Euro liegen./jha/ksb/stk

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