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BIZ kauft Privataktionäre aus

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) kauft ihre Privataktionäre aus. Die Bank der Zentralbanken offeriert für die 72'648 ausstehenden Aktien, die 13,7 Prozent des Aktienkapitals entsprechen, einen Stückpreis von 16'000 Franken.

Dieser Inhalt wurde am 11. September 2000 - 10:37 publiziert

Die BIZ-Aktien im Nennwert von 2'500 Goldfranken waren letzten Freitagabend an der Schweizer Börse zu 8'195 Franken gehandelt worden. Am Montag war der Handel mit BIZ-Aktien an den Börsen von Zürich und Paris eingestellt.

Die zum Rückkauf bestimmten Aktien stammen aus drei nicht fungiblen Ausgaben; der offerierte Preis entspricht für die an der Schweizer Börse gehandelten amerikanischen und belgischen Ausgaben einem Aufpreis von 95 beziehungsweise 105 Prozent gegenüber vergangenem Freitag, für die in Paris gehandelte französische Ausgabe einem solchen von 155 Prozent, wie die BIZ am Montag (11.09.) in Basel bekannt gab. Künftig sollen nur noch Zentralbanken BIZ-Aktien halten können; diese halten derzeit 86,3 Prozent der Aktien, aber 100 Prozent der Stimmrechte.

Der Rückkauf muss von einer ausserordentlichen Generalversammlung vom kommenden 8. Januar genehmigt werden. Auf diesen Tag ist die Dekotierung der BIZ-Aktien an den Börsen in Zürich und Paris geplant. Die Transaktion soll es der BIZ ermöglichen, ihre Ziele zur Förderung der Kooperation im Währungs- und Finanzbereich besser verfolgen zu können, wie es in der Mitteilung heisst.

swissinfo und Agenturen

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