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BKW/GV: Antrag für Extra-Atomausstiegs-GV abgelehnt

Bern (awp/sda) - Der bernische Energiekonzern BKW wird keine ausserordentliche Generalversammlung (GV) eigens zur Abschaltung des Kernkraftwerks Mühleberg durchführen müssen. Das hat eine Mehrheit der Aktionäre an der ordentlichen BKW-GV vom Freitag entschieden.
Wie Verwaltungsratspräsident Urs Gasche an der ordentlichen GV der BKW in Bern bekanntgab, gingen rund 324'000 Stimmen für den Antrag einer Gruppe von atomkritischen Aktionären ein. Das sind deutlich weniger als zehn Prozent, denn das Total der Stimmen betrug rund 41 Mio.
Die Gruppe von 15 Aktionären hatte den Antrag im Vorfeld der GV per Medienmitteilung angekündigt. Sie ist der Meinung, die BKW müsse per Ende des laufenden Jahres aus der Atomkraft aussteigen, um sich dann voll und ganz auf erneuerbare Energien ausrichten zu können. Das sei die Technik der Zukunft und liege im Interesse der Aktionäre.
Der Gruppe ging es auch darum, das Stimmverhalten des Haupt- und Mehrheitsaktionärs der BKW, des Kantons Bern, zu testen. Wenn er dem Antrag zustimme, könne er beweisen, dass es dem Regierungsrat mit seiner atomkritischen Haltung ernst sei, schrieb die Gruppe in der Medienmitteilung. Der Kanton Bern stimmte nun also offensichtlich dem Antrag nicht zu.
dl

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