Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Bern (awp) - Die BKW FMB Energie AG hat im ersten Halbjahr 2010 eine konsolidierte Gesamtleistung von 1'585,1 (VJ 1'820,5) Mio CHF erzielt, entsprechend einem Minus von 12,9% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sank um 13,6% auf 1'533,4 (1'775,6) Mio CHF. Der EBITDA erhöhte sich um 1,5% auf 261,9 (258,1) Mio CHF, während der Reingewinn um 13,6% auf 134,4 (155,5) Mio CHF zurückging, wie das Energieunternehmen am Donnerstag mitteilte.
Mit den ausgewiesenen Zahlen hat die Gruppe die Erwartungen der Analysten gewinnseitig übertroffen, beim Umsatz aber verfehlt. Die Experten der Bank Vontobel und der ZKB hatten mit einem Umsatz von 1'793 bzw. 1'721 Mio CHF gerechnet, die ZKB schätzte den EBITDA auf 230 Mio CHF. Der AWP-Konsens für den Reingewinn lag bei 116 Mio CHF.
Die Entwicklung auf dem Strommarkt im ersten Semester 2010 sei durch eine hohe Volatilität geprägt gewesen, erklärte BKW. Positive Konjunkturzahlen seien durch Unsicherheiten der europäischen Schuldenkrise getrübt worden. Die zaghafte wirtschaftliche Erholung habe zwar eine moderate Zunahme der Stromnachfrage und eine teilweise Erhöhung der Primärenergiepreise bewirkt. Der Strompreis sei aber weiterhin auf tiefem Niveau verharrt.
Die rückläufige Entwicklung aus dem Vorjahr setzte sich laut BKW auch im ersten Quartal 2010 unverändert fort. Erst im zweiten Quartal trat demnach eine Korrektur nach oben ein.
BKW rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2010 mit einem marktbedingten Umsatzrückgang. Das schwierige Umfeld mit weiterhin tiefen Energiepreisen auf den internationalen Märkten, die unsichere Konjunkturentwicklung, die neuen regulatorischen Vorgaben sowie die Aufwendungen für strategische Projekte - insbesondere im Bereich des Ausbaus der Produktion - sollen das operative Ergebnis auch im zweiten Halbjahr belasten.
Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren dürfte der EBITDA von 2009, bereinigt um den Sondereffekt für die ergebniswirksame Anpassung des Guthabens aus Vorsorgeplänen, kaum mehr erreicht werden, so die Gesellschaft. Das Finanzergebnis sei abhängig von der Entwicklung der Finanzmärkte. Unter der Annahme, dass sich die Finanzmärkte stabil verhielten, müsse 2010 mit einem tieferen Reingewinn als im Vorjahr gerechnet werden.
cc/rt

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???