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(Meldung nach MK aktualisiert; neu ab dem dritten Abschnitt.) Bern (awp/sda) - Der Autoverlad der BLS am Lötschberg wird auf Ende Jahr rund 10 Prozent teurer. Die BLS begründet die Preiserhöhung mit der sinkenden Rentabilität im Autoverlad und den anstehenden Investitionen.
Die Anpassung der Tarife ist für den Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2010 vorgesehen, wie die BLS AG am Mittwoch mitteilte. Von Montag bis Donnerstag kostet ab diesem Zeitpunkt eine Einzelfahrt auf den Autopendelzügen zwischen Kandersteg BE und Goppenstein VS neu 24 Franken pro Wagen, statt 20 Franken.
Von Freitag bis Sonntag steigt der Preis für den Transport durch den Tunnel von 25 auf 28 Franken. Die Tariferhöhungen für den Vorverkauf und die Punktekarte betragen 2 respektive 1 Franken.
Innert weniger Jahren sei die Rentabilität des Autoverlads stark gesunken, begründet die BLS ihren Entscheid. Bereits die Tarifsenkungen per Ende 2004 hätten zu einem markanten Rückgang des Umsatzes und des Ergebnisses geführt.
Mit der Eröffnung des Lötschbergbasistunnels Ende 2007 seien dann auch die Verladefrequenzen zurückgegangen, worauf der Autoverlad in die roten Zahlen gerutscht sei. Hinzu komme nun, dass die BLS in den nächsten fünf Jahren rund 20 Millionen Franken in die Sanierung und Verbesserung des Autoverlads investieren müsse.
Doch nicht nur die Tarife sollen erhöht werden, auch die Kosten will die BLS senken. Durch Steigerung der Effizienz bei verschiedenen Aufgaben wie der Instandhaltung der Fahrzeuge erwartet sie ab 2014 Einsparungen von rund 400'000 Franken pro Jahr.
Beim neuen Preismodell gebe es für Vielfahrer aus dem Oberwallis und dem Berner Oberland die geringsten Tariferhöhungen, betonte BLS-Chef Bernard Guillelmon vor den Medien in Bern. Am stärksten zu spüren bekämen die höheren Preise die Touristen. Nicht betroffen vom neuen Preismodell ist der Autoverlad nach Iselle in Italien.
Die Preise des BLS-Autoverlads geben seit längerem zu reden. Bei der letzten Anpassung im Jahr 2004 einigten sich BLS und der damalige Preisüberwacher noch auf eine Senkung der Tarife.
Der Preisüberwacher hat denn auch bei den jetzt geplanten Tariferhöhungen das letzte Wort. Wie Rudolf Lanz, Sprecher des Preisüberwachers Stefan Meierhans, bestätigte, wird zurzeit das neue Preismodell der BLS im Detail geprüft.
Tariferhöhungen für den Autoverlad kündigte bereits vor einer Woche die Rhätische Bahn an. Ab Dezember soll der Autotransport auf der Vereinalinie teurer werden.
Der Autoverlad an der Furka wird dagegen nicht teurer, mindestens vorläufig nicht. Auf längere Sicht sei eine Erhöhung dagegen nicht auszuschliessen, sagte Christoph Kronig, Sprecher der Matterhorn Gotthard Bahn, auf Anfrage.
In den kommenden ein bis zwei Jahren seien Ausbauten der Verladebahnhöfe Realp UR und Oberwald VS geplant. "Im Rahmen dieser Investitionen werden wir über Preisanpassungen nachdenken."

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