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MÜNCHEN (awp international) - BMW , Audi und Daimler haben im August wieder deutlich mehr Autos verkauft. Die drei Premiumhersteller profitierten dabei weiter von den boomenden Märkten vor allem in Asien. BMW setzte im August weltweit 103.239 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ab. Das bedeutet ein Plus von 12,5 Prozent im Vergleich zum August 2009, wie BMW am Donnerstag mitteilte. Auch in den ersten acht Monaten lagen die Verkaufszahlen um 12,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. "Der Absatz im August hat sich besser als erwartet entwickelt", sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson.
"Wir verzeichnen eine stabile Aufwärtsentwicklung und kehren allmählich auf das Niveau vor der Wirtschafts- und Finanzkrise zurück." In Deutschland musste der Konzern im August verglichen mit dem Vorjahresmonat allerdings ein Minus von rund 21 Prozent auf 14 521 Fahrzeuge hinnehmen, in den vergangenen acht Monaten waren es jedoch nur minus 2,6 Prozent.
Der BMW-Rivale Audi verkaufte mit 80.300 Wagen gut 22 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Zugelegt hat die VW-Tochter in allen Regionen, neue Bestwerte seien in den USA und China erreicht worden. Auch die Verkäufe in Deutschland zogen an. "Für die nächsten Monate erwarten wir auf unserem Heimatmarkt daher einen weiteren Absatzschub." In Deutschland legte der Absatz um gut neun Prozent auf 15.400 Wagen zu.
Seit Jahresbeginn hat Audi damit weltweit 726.600 Autos abgesetzt, knapp 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Für 2010 peilt der Hersteller ein neues Rekordjahr an. Das Jahr 2008 mit gut einer Million verkauften Wagen soll deutlich übertroffen werden.
Auch bei Daimler brummt das Geschäft. Im August verkauften die Stuttgarter mit weltweit 86.800 Fahrzeugen der Marken Mercedes-Benz, Smart, AMG und Maybach 18,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Geschäfte mit Luxusautos liefen nicht nur in China und den USA gut. Auch auf dem Heimatmarkt Deutschland fuhren die Schwaben zum ersten Mal seit November 2009 wieder ein sattes Verkaufsplus ein. Mercedes- Benz setzte mit 15.800 Autos 17,1 Prozent mehr ab als im August 2009./sbr/DP/he

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