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WASHINGTON (awp international) - Sieg für Boeing, Niederlage für Airbus: Die Chinesen haben 200 Flugzeuge beim US-Hersteller geordert. Es ist einer der grössten Aufträge der zivilen Luftfahrt. Das Geschäft habe ein Volumen von insgesamt 19 Milliarden Dollar (14,2 Mrd Euro), teilte das Weisse Haus anlässlich des Besuchs von Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao am Mittwoch mit.
Die Chinesen bekommen für ihre Milliarden neben Mittelstrecken-Maschinen vom Typ 737 auch teurere und grössere Langstrecken-Jets vom Typ 777. Die Flugzeuge sollen bis 2013 ausgeliefert werden. An dem Prestigeauftrag hängen nach Angaben der US-Regierung 100 000 Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten.
AUCH AIRBUS NICHT UNTÄTIG
China ist das Eldorado der Flugzeughersteller. In keinem anderen Land steigt das Passagier- und Frachtaufkommen dermassen stark. Boeing schätzt, dass die Volksrepublik in den kommenden zwei Jahrzehnten 4330 neue Maschinen braucht im Wert von 480 Milliarden Dollar. Das Geschäft werde Boeing helfen, seinen Marktanteil in dem am schnellsten wachsenden Flugzeugmarkt der Welt zu halten und auszubauen, hiess es vom Weissen Haus.
Doch auch Airbus ist nicht untätig: Erst im November gab China beim Staatsbesuch von Präsident Hu Jintao in Paris den Kauf von mehr als 100 Flugzeugen bekannt. Der Wert liegt laut Liste bei 14 Milliarden Dollar. Dicke Rabatte sind bei beiden grossen Herstellern aber üblich. Auch bei Airbus hatten die Chinesen vor allem Mittelstrecken-Maschinen vom Typ A320 geordert.
Für Boeing kommt die Megabestellung zum richtigen Zeitpunkt: Erst am Dienstag hatte der US-Konzern einräumen müssen, dass sein neuer Langstreckenflieger 787 "Dreamliner" nunmehr gut drei Jahre später als geplant seinen Dienst aufnimmt. Nach einer Serie von Pleiten, Pech und Pannen verschob der US-Hersteller die Erstauslieferung um weitere Monate auf das dritte Quartal. Boeing benötige zusätzlich Zeit für Tests und Abnahme, sagte Programmchef Scott Fancher.
fb/das/DP/he

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