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CHICAGO (awp international) - Die Fronten im Streit um milliardenschwere staatliche Subventionen für die Flugzeugbauer Airbus und Boeing bleiben verhärtet. Boeing sieht sich weiterhin als Opfer und verteidigt erhaltene Beihilfen der US-Regierung. "Keine der Praktiken hat den marktverzerrenden Einfluss einer Anschubfinanzierung oder erreicht auch nur die schiere Grösse der europäischen Subventionspraktiken", teilte der US-Konzern am Mittwoch in Chicago mit.
Die Welthandelsorganisation legt im Laufe des Tages ihren Zwischenbericht über die amerikanischen Subventionen an Boeing vor. Die EU hatte das Verfahren vor mehreren Jahren angestossen. Airbus erwartet, dass die WTO-Experten Washington unzulässige Forschungs- und Entwicklungszuschüsse in Milliardenhöhe vorwerfen. Boeing verwies darauf, dass die WTO bereits im Juni EU-Beihilfen an Airbus von mehr als 20 Milliarden Dollar (15,5 Mrd Euro) angeprangert habe.
Die Auseinandersetzung wird seit Jahren erbittert geführt. Im Fall der Klage der USA gegen die EU hat die Welthandelsorganisation bereits ihren Abschlussbericht vorgelegt. Darin kam sie unter anderem zu dem Ergebnis, dass Teile der rückzuzahlenden Anschubfinanzierung für den Grossflieger A380 illegale Exportsubventionen sein sollen. Die Europäische Kommission legte gegen einen Grossteil des Abschlussberichts vom 30. Juni Berufung ein.
das/DP/tw

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