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Börse trotz Zinssenkung auf Rekordtief

Die unerwartet massive Zinssenkung durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) verpuffte scheinbar im Nichts: Am Ende des Handelstages herrschte an der Schweizer Börse Ausverkauf.

Zu Tagesmitte überraschte die SNB den Finanzmarkt mit einer Senkung der Leitzinsen um nicht weniger als einen Prozentpunkt. Doch das Signal kam an der Börse nur schwach an.

Nachdem sich die Kurse vorübergehend erholten, rutschten sie danach in den Keller, und zwar auf den tiefsten Stand seit über fünf Jahren. Die Verunsicherung sei zu gross, sagten Händler.

In der Fachsprache tönt dies dann etwa so: "Die Angst vor einer Systemkrise und einer schweren und lange dauernden Rezession hat alles überschattet und dazu geführt, dass die Anleger auch die vermeintlich sichereren defensiven Aktien rausgehauen haben", sagte ein Trader.

Der SMI, der Index der stärksten Unternehmen, lag am Schluss bei 5306 Zählern, das ist ein Minus von 3,95% gegenüber Mittwoch.

Die Verlierer des Tages waren erneut die Finanzwerte. Die Aktien der Grossbank Credit Suisse sanken um zehn und die der UBS rund acht Prozent. Die UBS verbuchte mit 10,67 Franken erneut einen Rekordtiefstand. Die Aktie der Lebensversicherung Swiss Life verlor gar mehr als zehn Prozent.

Die Aktienmärkte gingen am Donnerstag weltweit auf steile Talfahrt. Die Angst vor den schlimmen Folgen einer Rezession lässt die Anleger rund um den Globus von den Börsen flüchten.


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