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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - SCHWACH - Kursverluste an den Börsen in Übersee sowie Konjunkturdaten aus China dürften am Donnerstag den deutschen Aktienmarkt belasten. Finspreads taxierte den Dax am Morgen um 1,27 Prozent tiefer bei 5.890 Zählern. Nach einem überwiegend eher unspektakulären Börsenverlauf war die Wall Street am Mittwoch im späten Handel abgesackt und hat damit ihre Talfahrt fortgesetzt. Der Future auf den Dow Jones Industrial Average (DJIA) büsste seit dem Xetra-Schluss am Vortag 1,59 Prozent ein. In Tokio fiel der Nikkei-225-Index auf den tiefsten Stand seit sieben Monaten. Händler verwiesen einhellig auf die jüngsten Konjunkturdaten aus China, die zeigten, dass sich das zuletzt rapide Wirtschaftswachstum verlangsamt habe. Laut Analyst Ben Potter von IG Markets dürften US-Konjunkturzahlen am Nachmittag wie etwa der ISM Index und Daten zum US-Immobilienmarkt bewegen. Insgesamt sei der Fokus auf Konjunkturseite aber bereits ganz auf die am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten für Juni gerichtet.
USA: - SCHWACH - Nach einem überwiegend eher unspektakulären Börsenverlauf ist die Wall Street am Mittwoch im späten Handel abgesackt. Damit setzten die wichtigsten Indizes ihre Talfahrt fort, nachdem zuvor nachlassende Sorgen über die Finanzierungsmöglichkeiten der Banken in Europa die Kurse auch in den USA gestützt hatten. Händler verwiesen für die späten Verluste darauf, dass der S&P-500-Index bei 1.040 Punkte eine wichtige Unterstützungsmarke nach unten durchbrochen habe. In den vergangenen Wochen hatte das Börsenbarometer diese Marke mehrfach getestet, konnte sich aber stets darüber halten. Ein weiterer Belastungsfaktor waren bereits vorbörslich veröffentlichte schwache Arbeitsmarktdaten.
JAPAN: - SEHR SCHWACH - In Japan hat der Nikkei-225-Index am Dienstag deutlich nachgegeben und zuletzt 1,96 Prozent verloren. Angesichts der Minuszeichen an der Wall Street habe die Risikoneigung der Anleger abgenommen, sagten Händler. Ausserdem hätten sich der stärkere Yen und ein langsameres Wachstum des produzierenden Gewerbes in China als Belastung für den japanischen Aktienmarkt erwiesen.
DAX 5.965,52 +0,23%
XDAX 5.898,39 -0,80%
EuroSTOXX 50 2.573,32 +0,66%
Stoxx50 2.359,66 +0,12%
DJIA 9.774,02 -0,98%
S&P 500 1.030,71 -1,01%
NASDAQ 100 1.739,14 -1,41%
Nikkei 225 9.198,54 -1,96% (7:15 Uhr)
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - GEWINNE - Die schwachen asiatischen Aktienmärkte und gute Vorgaben der US-Treasuries sollten den Euro-Bund-Future laut Experten am Donnerstag mit Kursgewinnen in den Tag starten lassen. "Das Hauptaugenmerk wird sich am Vormittag auf das ablaufende 12-Monatsgeschäft der EZB und den heute anstehenden 6-Tages-Tender richten", erwartet die HSH Nordbank in einer Tagesvorschau. Ein dichtgestaffelter charttechnischer Widerstand liege bei 129,57/61/68 und 129,86 Punkten. Unterstützungen bestehen laut HSH Nordbank bei 129,39 und 129,22 Punkten.
Bund-Future 129,46 -0,08%
T-Note-Future 122,82 +0,22%
T-Bond-Future 128,00 +0,39%
DEVISEN: - LEICHTE VERLUSTE - Der Euro hat am Donnerstagmorgen gegenüber dem Stand vom Mittwochabend leicht nachgegeben. Zuletzt war die europäische Gemeinschaftswährung 1,2226 US-Dollar wert. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,2271 (Dienstag: 1,2198) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8149 (0,8198) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,2226 -0,06%
USD/Yen 88,31 -0,09%
Euro/Yen 108,00 -0,11%
ROHÖL - VERLUSTE - Die Ölpreise sind am Donnerstag im asiatischen Handel gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August verbilligte sich auf 74,87 US-Dollar. Das sind 76 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im August sank um 63 Cent auf 74,38 Dollar. Der im Juni gesunkene Einkaufsmanagerindex für China habe die Ölpreise belastet, sagten Händler. Es mehrten sich die Anzeichen, dass sich die Konjunkturerholung in dem Riesenreich abschwäche.
WTI (NYMEX) 74,87 -0,76 USD (7:15 Uhr)
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TOP-UMSTUFUNGEN / AKTIEN
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- JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR APPLE AUF 390 (316) USD - OVERWEIGHT
- NOMURA SENKT ZIEL FÜR GOLDMAN SACHS AUF 198 (210) USD - 'BUY'
- NOMURA SENKT ZIEL FÜR MORGAN STANLEY AUF 32 (34) USD - 'NEUTRAL'
- NOMURA SENKT ZIEL FÜR CREDIT SUISSE AUF 66 (70) CHF - BUY
- NOMURA SENKT ZIEL FÜR UBS AUF 20 (21) CHF - NEUTRAL
- NOMURA SENKT ZIEL FÜR BNP PARIBAS AUF 64 (65) EUR - BUY
- NOMURA SENKT ZIEL FÜR CREDIT AGRICOLE AUF 12 (13) EUR - REDUCE
- NOMURA HEBT ZIEL FÜR BURBERRY AUF 818 (732) PENCE - 'NEUTRAL'
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PRESSESCHAU
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- Thüga-Chef Woste wird Präsident des Energieverbandes BDEW; HB, S. 1
- Kartellamt ist Einzelhändlern auf der Spur; HB, S. 2/20
- Bundesbank bremst Berlin bei Stresstests aus; FTD, S.
- Rohwedder-Käufer springt wieder ab; FTD, S. 3
- Chemiekonzern Rhodia holt Ex-BASF-Manager in erweiterten Vorstand; FTD, S. 3
- Cinterion geht an Chipkartenhersteller Gemalto; FTD, S. 8
- BP bittet Banken erneut um Geld für Ölkatastrophe; FT, S. 15
- Post will Lieferketten bei DHL vereinfachen; FAZ (Gespräch), S. 17
- Bundesverband Öffentlicher Banken sieht Stresstest gelassen entgegen (Interview); BöZ, S. 4
- CDU-Kompromissvorschlag für Gesundheitsreform, Frankfurter Rundschau
- Verbraucherschutzministerin Aigner fordert mehr Kulanz von Bahn- und Fluggesellschaften; Bild
/la

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