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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - LEICHTE ABGABEN - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Freitag zur letzten Wochenrunde mit leichten Abgaben an die Kursverluste des Vortags anknüpfen. Finspreads taxierte den Dax am Morgen 0,32 Prozent tiefer bei 6.055 Punkten. Nach dem Sturzflug zum Auftakt, den wieder einmal enttäuschende Konjunkturdaten auslösten, habe die Wall Street allerdings ein gewisses Mass an Unterstützung mitgebracht, sagten Börsianer. Angesichts dessen, dass der US-Leitindex Dow Jones nach wie vor über 10.000 Punkten stehe, sehen sie aber nach wie vor Spielraum für fallende Kurse. Die Vorgabe ist leicht negativ. Der Future auf den weltweiten Leitindex Dow Jones Industrial ist seit dem Xetra-Schluss vom Vortag um 0,16 Prozent gefallen. Während auf dem Terminkalender keine wesentlichen Daten auf dem Plan stehen, könnte der kleine Verfallstag die Kurse noch etwas bewegen.
USA: - SCHWACH - Enttäuschende US-Konjunkturdaten haben am Donnerstag an der Wall Street für Verluste gesorgt. Auf die Stimmung gedrückt hatten zum einen der Anstieg bei den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und zum anderen das Geschäftsklima in der Region Philadelphia, gemessen im Philly Fed Index, das sich im August überraschend eingetrübt hatte. Sogar Optimisten müssten eingestehen, dass die Wirtschaft zumindest eine Verschnaufpause eingelegt habe, kommentierte ein Börsianer.
JAPAN: - DEUTLICHE VERLUSTE - Enttäuschende US-Konjunkturdaten und ein wieder erstarkter Yen haben dem Nikkei-225-Index am Freitag in der letzten Handelsstunde deutliche Verluste eingebracht. Die Daten schürten erneut die Sorgen um eine wirtschaftliche Abschwächung, hiess es aus dem Markt.
DAX 6.075,13-1,80%
XDAX 6.066,99-1,90%
EuroSTOXX 50 2.675,02-1,97%
Stoxx50 2.466,96-1,56%
DJIA 10.271,21-1,39%
S&P 500 1.075,63-1,69%
NASDAQ 100 1.823,00-1,50%
Nikkei 225 9.198,47 -1,75% (7:15 Uhr)
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - AKTIENMÄRKTE BLEIBEN BESTIMMEND - Die Aktienmärkte dürften nach Einschätzung von Experten auch am Freitag die Tendenz für die Staatsanleihen vorgeben. Nach den enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA am Vortag würden zum Wochenausklang keine neuen Daten mehr erwartet, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Am Donnerstag hatten die Rentenmärkte von den düsteren Datenveröffentlichungen aus den USA profitieren. Entgegen eines erwarteten leichten Rückgangs waren die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erneut angestiegen. Die Datenreihe strebe in erschreckender Weise in Richtung ihrer Höchstwerte von Anfang 2009. Auch der Philly-Fed-Index habe sich nicht der Konjunkturabschwächung entzogen. Er sank überraschend und rutschte deutlich in den negativen Bereich. Den für den Markt richtungsweisenden Bund-Future sieht das Bankhaus im Tagesverlauf zwischen 132,00 und 133,00 Punkten.
Bund-Future 132,56+0,35%
T-Note-Future126,03+0,06%
T-Bond-Future134,53+0,14%
DEVISEN: - KAUM VERÄNDERT - Der Euro hat sich am Freitagmorgen kaum verändert präsentiert und ist knapp über der Marke von 1,28 US-Dollar geblieben.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD1,2801-0,11%
USD/Yen85,36+0,05%
Euro/Yen109,22-0,11%
ROHÖL - LEICHTER PREISANSTIEG - Die Ölpreise sind am Freitagmorgen nach dem Kursrutsch am Vortag leicht gestiegen. Händler begründeten den jüngsten Kursrutsch um knapp zwei Dollar mit enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA. Diese hatten am Donnerstag erneut die Sorge vor einem Abgleiten der US-Wirtschaft in eine Rezession geschürt. Sowohl Stimmungsindikatoren als auch die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung hatten negativ überrascht. Ein geringeres Wirtschaftswachstum in den USA hätte auch eine gedämpfte Ölnachfrage zur Folge. WTI (NYMEX) 74,45 +0,02 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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Börsenrelevante Themen aus der "Financial Times Deutschland" (FTD), der "Financial Times" (FT), dem "Handelsblatt" (HB) und dem "Wall Street Journal Europe" (WSJE):
- Manager wenden sich gegen Merkel. Angeführt von den Stromkonzernen formulieren
sie einen energiepolitischen Appell; HB, S. 1,4,5
- Mit einer neuen Offensive will Audi den Abstand zu BMW und Mercedes-Benz in
der Oberklasse verkürzen; HB, S. 18,19
- Windkraftpolitik in Deutschland lockt Österreicher; HB, S. 24
- Potash Corp. sucht weissen Ritter als Alternative zum feindlichen
Übernahmeangebot von BHP; WSJE, S. 1
- Lloyds zieht sich aus Irland zurück; WSJE, S. 17
- Alliance Boots visiert Deutschland an. Britischer Pharmahändler will Anteil an
Rivalen Anzag ausbauen. Gespräche mit Celesio; FTD, S. 3
- Koreanische National Oil prüft Angebot für Dana Petroleum; FT
Börsenrelevante Themen aus der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ), der "Süddeutschen Zeitung" (SZ), der "Welt" und anderen Zeitungen:
- Röttgen und Schäuble streiten über Atomsteuer; SZ, S. 5
- Grünen-Experte sieht desolate Situation beim Schienennetz der Bahn; SZ, S. 17
- Studie: Gravierende Rechtsverletzungen bei chinesischen Lieferanten von Aldi,
Adidas und Metro; SZ, S. 17
- Deutscher Städtetag: Kommunen können nicht für geplante "Bildungs-Card" der
Regierung aufkommen; FAZ, S. 9
- Regierung plant drei Sätze für die Flugsteuer - Luftfrachtverkehr soll doch
nicht zusätzlich besteuert werden; FAZ, S. 11
- 450.000 Verbraucher bestellten kostenlose Schufa-Auskunft; Die Welt, S. 14
- Deutsche Bahn will vor allem mit Schienennetz und Fernverkehr Geld verdienen;
Die Welt, S. 10
- Expressversender FedEx will gross ins Frachtgeschäft einsteigen; Die Welt,
S. 11
- SPD streitet weiter um Rente mit 67; Berliner Zeitung - Vermögen steigt bis
2014 doppelt so stark wie Löhne; Bild, S.1
- Google-Europachef Schindler: Bürger braucht Street View nicht zu fürchten
- Union bringt Steuer für die Strassenaufnahmen ins Gespräch; Bild, 13
- Wirtschaftsverband fordert zwei Wochen weniger Jahresurlaub für Arbeitnehmer;
Bild, S. 1
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