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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT ERWARTET - Der deutsche Aktienmarkt wird am
Mittwoch kaum verändert erwartet. Finspreads taxierte den Dax am Morgen um 0,02
Prozent tiefer bei 5.934 Punkten. Der Leitindex hatte sich zuletzt in rauem
Fahrwasser bewegt und in den vergangenen vier Handelstagen in der Spitze 5,78
Prozent verloren. Die Märkte hätten am Vortag sehr negativ auf die Daten aus den
USA reagiert, der Verkaufsdruck habe sich aber im Verlauf etwas ausgeglichen -
einige Schnäppchenjäger dürften bereit werden, wieder in den Markt einzusteigen,
begründete Analyst Ben Potter von IG Markets seine nahezu unveränderte Erwartung
zum Start. Die Vorgabe ist allerdings negativ: Der Future auf den US-Leitindex
Dow Jones (DJIA) verlor seit dem Xetra-Schluss am Vortag 0,37 Prozent. In Tokio
präsentierte sich der Nikkei-225-Index erneut sehr schwach, nachdem er am
Vortag bereits mit einem Minus von mehr als 20 Prozent von seinem Hoch
definitionsgemäss in einen Bärenmarkt übergegangen war. Konjunkturdaten könnten
Impulse bringen.
USA: - VERLUSTE - Die Talfahrt an den US-Börsen hat sich fortgesetzt. Nach einem
schwachen Start verstärkte sich der Abwärtstrend zeitweise, als wichtige
Konjunkturdaten in den Markt kamen. Im Juli waren etwa die Verkäufe bestehender
Häuser überraschend eingebrochen, während Volkswirte nur mit einem moderaten
Rückgang gerechnet hatten.
JAPAN: - MINUS - Der Nikkei-225-Index hat am Mittwoch Verluste hinnehmen müssen
und ist auf seinen tiefsten Stand seit rund 16 Monaten gefallen. In der letzten
Handelsstunde notierte der japanische Leitindex mit minus 1,78 Prozent bei
8.835,59 Punkten. Nach wie vor gebe es Ängste, dass der starke Yen die weitere
wirtschaftliche Erholung abwürgen könne, hiess es am Markt.
DAX 5.935,44 -1,26%
XDAX 5.932,24 -1,17%
EuroSTOXX 50 2.614,54 -1,74%
Stoxx50 2.434,11 -1,68%
DJIA 10.040,45 -1,32%
S&P 500 1.051,87 -1,45%
NASDAQ 100 1.775,27 -1,83%
Nikkei 8.839,91 -1,73%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - VERLUSTE ERWARTET - Die deutschen Staatsanleihen dürften am Mittwoch
nach einer rasanten Rekordjagd in den vergangenen Handelstagen etwas schwächer
tendieren. "Nachdem der Bund-Future gestern im Fahrwasser der haussierenden
US-Staatsanleihen auch die Rekordmarke von 134 Punkten im Sturm nahm, ist der
Markt technisch gesehen extrem stark überkauft und damit überreif für eine
reinigende Gegenbewegung", heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank.
Angesichts der umgehenden Angst über ein Abschmieren der US-Konjunktur sei es
allerdings fraglich, ob es zu mehr als nur kleinen Gewinnmitnahmen reicht. Den
richtungweisenden Euro-Bund-Future sieht die HSH Nordbank im Tagesverlauf
zwischen 133,30 und 134,30 Punkten.
Bund-Future 133,79 +0,72%
T-Note-Future 126,41 +0,00%
T-Bond-Future 135,69 -0,05%
DEVISEN: - TENDENZ - Der Euro hat sich am Mittwoch nach dem erneuten Sinken
unter die Marke von 1,27 US-Dollar am Vortag mehr oder weniger seitwärts
entwickelt. Zuletzt notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,2645
Dollar.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD1,2645+0,09%
USD/Yen 84,28+0,21%
Euro/Yen106,54+0,23%
ROHÖL - LEICHT ERHOLT - Die Ölpreise haben sich am Mittwoch nach der Talfahrt
der vergangenen Handelstage wieder etwas erholt. Die Anleger spekulieren nach
Einschätzung von Experten bei der Veröffentlichung der neuesten Daten zu den
Rohöl-Lagerbeständen in den USA am Nachmittag auf einen Rückgang der Ölreserven.
Das habe die Talfahrt der Ölpreise vorerst stoppen können. Zuvor hatte die Sorge
vor einem Abrutschten der US-Wirtschaft in eine weitere Rezession die Ölpreise
kräftig unter Verkaufsdruck gesetzt.
WTI (NYMEX) 71,88 +025 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Deutsche Industrie (BDI) warnt vor Überregulierung der europäischen
Finanzmärkte (Gespräch); HB, S. 10
- Neue Hürde für Fusion von Schaeffler mit Continental; HB, S. 20
- EnBW-Chef schliesst Kernkraftwerks-Stilllegungen nicht aus (Gespräch); HB,
S. 2
- GM-Manager John Smith scheidet noch im Herbst aus Opel-Aufsichtsrat aus; HB,
S. 3
- Telekomanbieter QSC will erste offene Plattform für Glasfasernetz schaffen
(Gespräch); HB, S: 23
-Unicredit-Fondstochter Pioneer steht kurz vor dem Verkauf; HB, S. 34
- Gazprom warnt vor drastischem Preisanstieg bei Gas (Gespräch); FTD, S. 1
- Früherer Grossbäcker Heiner Kamps treibt den Ausbau der von ihm geführten
Lebensmittelholding HK Food voran (Gespräch); FTD, S. 6
- Allianz drückt Depotbankpreise; FTD, S. 16
- LyondellBasell beendet Geschäfte im Iran; WSJE, S. 20
- Kapitalmarktexperte: Neue Finanzmarktregeln sind miserabel (Interview);
FAZ; S. 18
- BHF lehnt Verkauf an Finanzinvestoren ab; BöZ, S. 1
- Hannover Rück schichtet Kapitalanlagen um (Interview), BöZ, S. 5
- Experte: Eigenkapitalregeln für Banken müssen weltweit gelten, (Interview);
BöZ, S. 6
- Fremdunternehmen sollen Postpakete ausliefern; FAZ, S. 9
- Bundesgesundheitsminister Rösler braucht für Sozialausgleich eine Milliarde
Euro pro Jahr; Welt, S. 9
- Staatlicher Ölkonzern Oil and Natural Gas Corp prüft Gegengebot für indische
Cairn India Ltd; Business Standard
/chs

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