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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - FESTER ERWARTET - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Donnerstag etwas fester in den Handel starten. Finspreads taxierte den Dax am Morgen um 0,67 Prozent höher bei 5.939 Punkten, nachdem der Leitindex am Mittwoch den zweiten Handelstag in Folge mit Verlusten geschlossen hatte. Händler machten für den erwarteten freundlichen Start vor allem die späte Erholung an der Wall Street am Vorabend verantwortlich. Börsianer sprachen von "Schnäppchenjägern", nachdem die Kurse in jüngster Zeit wieder sehr kräftig gefallen waren. Der Future auf den Dow Jones (DJIA) stieg zudem seit dem Xetra-Schluss am Vorabend um 0,62 Prozent und auch in Asien zeigte sich der Nikkei-225-Index etwas fester. Die Agenda bietet derweil kaum Impulse, mit dem GfK-Konsumklima und den wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag stehen vor allem Konjunkturdaten im Vordergrund.
USA: - GEWINNE - Die US-Börsen haben sich im späten Handel von ihren Tagesverlusten erholt und mit Gewinnen geschlossen. Börsianer sprachen von "Schnäppchenjägern", nachdem die Kurse in jüngster Zeit wieder sehr kräftig gefallen waren und der Dow Jones (DJIA) sich an diesem Tag überwiegend unter 10.000 Punkten wiederfand. Die Konjunkturdaten enttäuschten jedoch erneut. Der Dow Jones schloss mit plus 0,20 Prozent auf 10.060,06 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg um 0,33 Prozent auf 1.055,33 Punkte. Der Nasdaq-Composite-Index rückte um 0,84 Prozent vor auf 2.141,54 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 legte um 0,88 Prozent zu auf 1.790,88 Punkte.
JAPAN: - MODERATES PLUS - Der Nikkei-225-Index hat nach den Verlusten der vergangenen Tage und dem Sturz auf ein 16-Monats-Tief am Donnerstag wieder ein moderates Plus verbucht. Die Marke von 9.000-Punkten vermochte der japanische Leitindex jedoch nicht zu überschreiten. In der letzten Handelsstunde notierte er bei minus 0,29 Prozent und 8.871,41 Punkten. Händlern zufolge verunsichere Anleger nach wie vor, ob und wenn ja wie gegen den starken Yen vorgegangen werden soll.
DAX 5.899,50 -0,61%
XDAX 5.931,42 -0,01%
EuroSTOXX 50 2.587,40 -1,04%
Stoxx50 2.416,91 -0,71%
DJIA 10.060,06 +0,20%
S&P 500 1.055,33 +0,33%
NASDAQ 100 1.790,88 +0,88%
Nikkei 8.874,05 +0,32%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - GEWINNMITNAHMEN ERWARTET - Für den deutschen Staatsanleihenmarkt rechnen Experten am Donnerstag nach der Rekordjagd der vergangenen Tage zunehmend mit Gewinnmitnahmen. Einzig eine schwache Aktienmarkttendenz könne den Eintritt in die Konsolidierungsphase noch aufschieben, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Fundamental sei das aktuelle Kursniveau durch nichts zu rechtfertigen. Da jetzt die ersten Anleger in den USA zur Besinnung kämen und realisierten, dass der Markt bereits einen Riesenschwung weiterer schlechter Konjunkturdaten bis hin zu einem veritablen Konjunkturabsturz in eine erneute Rezession eingepreist habe, dürfte die Party am Bondmarkt auch hierzulande auslaufen. Einzig relevantes Konjunkturdatum seien die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten. Sie dürften aber kaum einen Kaufrausch auslösen. Den richtungweisenden Euro-Bund-Future sieht die HSH Nordbank im Tagesverlauf zwischen 133,20 und 134,20 Punkten leichter.
Bund-Future 133,84 0,04%
T-Note-Future 126,06 0,11%
T-Bond-Future 135,38 0,14%
DEVISEN: - ERHOLT - Der Euro hat am Morgen wieder die Marke von 1,27 US-Dollar überschritten. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,2706 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittagnachmittag auf 1,2613 (Dienstag: 1,2611) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7928 (0,7930) Euro.
Euro/USD1,2706+0,32%
USD/Yen 84,76+0,15%
Euro/Yen107,71+0,51%
ROHÖL - ERHOLT - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag etwas von der steilen Talfahrt der vergangenen Tage erholt. Händler führten den jüngsten Anstieg auf die steile Talfahrt zuvor zurück. Einige Marktteilnehmer nutzten das ermässigte Niveau nun für Käufe. Der Ölpreis war am Mittwoch zeitweise auf den tiefsten Stand seit elf Wochen gesunken. Enttäuschende US-Konjunkturdaten hatten die Sorge vor einem erneuten Abgleiten der US-Wirtschaft genährt. Ein geringeres Wachstum in den USA hätte auch eine gedämpftere Ölnachfrage zur Folge.
WTI (NYMEX) 72,82 +0,30 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Genossenschaftsbanken: Automatengebühren werden sinken; HB, S. 30, 31
- IG Metall will Zeitarbeit in der Stahlbranche eindämmen; HB, S. 14
- Neuer VW-Chefstratege kommt von Porsche; FTD, S. 2
- Nokia und Intel landen Coup gegen Apple. Tablet-PC mit Meego-Betriebssystem kurz vor Verkaufsstart;
FTD, S. 3
- Finanzinvestor Triton übernimmt Mehrheit an Edelstahlhersteller Ovako; FTD, S. 3
- Gaspreise entkoppeln sich vom Ölpreis; FTD, S. 5
- Dänischer Reinigungkonzern ISS prüft Börsengang; FT, S. 1
- Dubai World will Geschäftsteile verkaufen um Schulden zu tilgen; FT, S. 14; HB, S. 3
- Karstadt-Investor Berggruen kritisiert Deutsche Bank; FAZ, S. 9, 13
- Opel erschliesst fünf neue Märkte ausserhalb Europas (Gespräch); FAZ, S. 13
- Strengere Förderauflagen für Öl kämen Statoil zugute (Gespräch); FAZ, S. 14
- Brüderle warnt vor Zusatzbelastungen für Atomwirtschaft; Bild, S. 2
- Bankenverband fordert Beteiligung der gesamten Finanzwirtschaft an der Bankenabgabe. - Auch
Versicherungen und Hedgefonds sollten zahlen; Bild, S. 2
- Regierung muss 2011 bis zu fünf Milliarden Euro mehr einsparen; Bild, S. 2
- Noch 41 Millionen Euro im Fördertopf für Partikelfilter; Hamburger Abendblatt
- Verdi-Chef kritisiert Gesetz zu Arbeitnehmer-Datenschutz; Passauer Neue Presse
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/chs

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