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BÖRSENÜBERBLICK INTERNATIONAL

Dieser Inhalt wurde am 08. Oktober 2010 - 07:35 publiziert

FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT ERWARTET - Der deutsche Aktienmarkt wird am Freitag vor wichtigen Daten aus den USA auf Vortagesniveau erwartet. Finspreads taxierte den Dax am Morgen 0,01 Prozent höher bei 6.277 Punkten. Vor dem US-Arbeitsmarktbericht, der am Nachmittag traditionell für stärkere Kursschwankungen an den weltweiten Finanzmärkten sorgen dürfte, werden sich die Investoren zurückhalten, sagten Börsianer. Auch die Vorgabe ist nicht eindeutig: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial gewann 0,24 Prozent seit dem Xetra-Daxschluss am Vortag, während der Nikkei-225-Index am Morgen in Tokio um 0,45 Prozent zurückfiel. Neben dem mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktbericht stehe wenig entscheidendes auf der Agenda, sagten Händler. Bei den Einzelwerten könnten Umsatzzahlen von Givaudan die deutsche Symrise mit bewegen.
USA: - STANDARDWERTE LEICHT IM MINUS - Die US-Standardwerte-Indizes Dow Jones und S&P 500 haben am Donnerstag leicht nachgegeben. Börsianer begründeten dies mit Sorgen im Anschluss an die positiven wöchentlichen Arbeitsmarktdaten. Dadurch seien Bedenken aufgekeimt, dass die US-Notenbank Fed nun zögern könnte, ihre Anleihekäufe weiter auszudehnen, um die Leitzinsen niedrig zu halten und die Wirtschaft zu stimulieren, hiess es. Die überwiegend mit Technologiewerten bestückten Nasdaq-Indizes legten dagegen leicht zu.
JAPAN: - ETWAS SCHWÄCHER - In Tokio zeigte sich der Nikkei-225-Index zum Wochenschluss am Freitag etwas schwächer. Laut Marktteilnehmern belasteten sowohl der wieder erstarkte Yen als auch die Unsicherheit vor den am Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten.
DAX 6.276,25 +0,09%
XDAX 6.274,22 +0,15%
EuroSTOXX 50 2.786,88 +0,25%
Stoxx50 2.515,27 +0,01%
DJIA 10.948,58 -0,17%
S&P 500 1.158,06 -0,16%
NASDAQ 100 2.011,63 +0,25%
Nikkei 9.640,19 -0,46%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - KNAPP BEHAUPTET ERWARTET - Für den deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Freitag mit einer knapp behaupteten Tendenz. Zum Wochenausklang stehe der wichtige US-Arbeitsmarktbericht für September auf der Tagesordnung, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Klar dürfte jedoch sein, dass das positive Überraschungspotenzial eher gering sei. Im privaten Sektor könnte ein Beschäftigungsplus zu verbuchen sein, doch es werde nicht ausreichen, um den Arbeitsmarkt tatsächlich unter bessere Vorzeichen zu setzen. Damit würde sich die Entscheidungsgrundlage für die US-Notenbank nicht ändern, ob zusätzliche Stützungsmassnahmen notwendig sind. Tendenziell sollten die Rentenmärkte vom Arbeitsmarktbericht Unterstützung beziehen können. Den richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die Landesbank zwischen 131,00 und 132,20 Punkten.
Bund-Future 131,63 -0,16%
T-Note-Future 127,25 0,09%
T-Bond-Future 134,66 0,16%
DEVISEN: - WENIG VERÄNDERT- Der Kurs des Euro hat sich am Freitagmorgen knapp unter der Marke von 1,40 US-Dollar gehalten. Am Donnerstag war die Gemeinschaftswährung noch auf 1,4028 US-Dollar und damit den höchsten Stand seit neun Monaten gestiegen. Zuletzt notierte der Euro bei 1,3950 Dollar. Sowohl Gewinnmitnahmen als auch Zurückhaltung vor den am Nachmittag anstehenden monatlichen US-Arbeitsmarktdaten hätten den Euro am Morgen beeinflusst, hiess es am Markt.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,3949 +0,24%
USD/Yen 82,35 +0,08%
Euro/Yen 114,88 +0,31%
ROHÖL - KAUM ERHOLT - Die Ölpreise haben sich am Freitag nur minimal von dem deutlichen Rückgang am Vortag erholt. Vor dem US-Arbeitsmarktbericht für September, der am Nachmittag veröffentlicht wird, seien am Markt wieder leichte Zweifel über zusätzliche Stützungsmassnahmen der US-Notenbank aufgekommen. Dies habe den Dollar gestützt. Ein festerer Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen tendenziell teurer.
WTI (NYMEX) 81,79 +0,12 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- General Motors und BMW sprechen über engere Kooperation; HB, S. 1, 22
- WestLB soll nach dem Willen der EU-Kommission noch kleiner werden; HB, S. 1, 6
- Neuer Loewe-Chef will gesamtes Geschäft auf den Prüfstand stellen; Gespräch;
HB, S. 5, 24
- Präsident der Bundesnetzagentur erteilt den Hoffnungen der Stromnetzbetreiber
auf höhere Renditen eine Abfuhr; Gespräch; HB, S. 16
- VW erwägt Formel-1-Einsatz; FTD, S. 4
- US-Konzern Terex bereitet sich auf Angebot für Demag Cranes vor; FTD, S. 3
- Telefónica O2 will nach Hansenet-Übernahme mehr als 1.000 Stellen kürzen; FTD,
S.3
- New York Times zieht Geld aus dem Netz; Gespräch mit Vorstandschefin der New
York Times Company; FTD, S. 7
- Fusionsgespräche von BayernLB und WestLB kommen voran; FTD, S. 18
- EU will noch härtere Regeln für Banker-Boni; FT, S. 1
- Panasonic will zurück ins Videospielgeschäft und entwickelt einen Handheld;
WSJE, S. 24
- Amazon plant App-Store für Googles Handy-Betriebssystem Android; WSJ Online
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/rum

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