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BÖRSENÜBERBLICK INTERNATIONAL

Dieser Inhalt wurde am 14. April 2010 - 07:40 publiziert

FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - ETWAS FESTER ERWARTET - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Mittwoch etwas fester in den Handel starten. Finspreads taxierte den Dax am Morgen um 0,51 Prozent höher bei 6.262 Zählern, nachdem Gewinnmitnahmen den Leitindex am Vortag um 0,32 Prozent auf 6.230,83 Punkte gedrückt hatten. "Die Vorgaben sind gut. Die Wall Street hat sich über den 11.000 Punkten etabliert und Intel hat nachbörslich starke Zahlen präsentiert" kommentierte ein Händler. Am Vortag war der Dow Jones Industrial Average (DJIA) auf einem neuen 18-Monatshoch aus dem Handel gegangen und der Future auf den US-Leitindex legte seit dem Xetra-Schluss um 0,35 Prozent zu. In Tokio notierte der Nikkei-225-Index zuletzt ebenfalls im Plus. Die nächste Runde der US-Quartalszahlen steht schon am Mittag mit JPMorgan an, während auf Konjunkturseite US-Termine bewegen könnten.
USA: - ETWAS FESTER - Die Hoffnung auf eine gute Berichtssaison hat den Dow Jones zum Handelsschluss am Dienstag auf ein 18-Monatshoch gehievt. Zu den Gewinnern zählten die Papiere von Intel und General Electric (GE) , die nach Börsenschluss beziehungsweise am Freitag ihre Bücher öffnen werden. Einen Dämpfer allerdings erhielten die Optimisten am Markt durch enttäuschende Umsatzzahlen des Aluminiumkonzerns Alcoa , der bereits am Montag als erstes Unternehmen im Leitindex Zahlen für das abgelaufene Quartal vorgelegt hatte. Zudem kursierten Börsianern zufolge Gerüchte, wonach die US-Notenbank früher als allgemein gedacht den Leitzins anheben könnte. Diese Spekulationen hätten die Gewinne an der Wall Street ebenfalls begrenzt.
JAPAN: - LEICHTE GEWINNE - In Tokio verbuchte der Nikkei-225-Index zur Wochenmitte leichte Aufschläge. Vor allem Chipwerte profitierten von den am Vorabend nach US-Börsenschluss vorgelegten Intel-Zahlen .
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - SCHWÄCHER ERWARTET - Der für den deutschen Rentenmarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future wird am Mittwoch laut Experten schwächer in den Handel gehen. Die etwas fester erwarteten deutsche Aktienmärkte dürfte die Anleihen belasten, sagten Händler. Die Vorgaben aus den USA und Asien dürften sich hier negativ für die Anleihen auswirken. Mit Spannung erwartet werden die am Nachmittag erwarteten Einzelhandelsumsätze aus den USA.
DEVISEN: - ETWAS ERHOLT - Der Euro hat sich am Mittwochmorgen tendenziell etwas fester präsentiert und kostete zuletzt 1,3654 US-Dollar. In der Spitze wurden am Morgen für die Gemeinschaftswährung noch bis zu 1,3666 Dollar für einen Euro bezahlt. Gesprächsthema am Markt blieb das milliardenschwere Rettungspaket für das hoch verschuldete Griechenland. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,3583 (Montag: 1,3585) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7362 (0,7361) Euro.
ROHÖL - ETWAS FESTER - Die Ölpreise sind am Mittwoch im asiatischen Handel gestiegen. Der zum Euro unter Druck geratene US-Dollar habe die Ölpreise beflügelt, sagten Händler. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger. Zudem hätten auch die Kursgewinne an den Aktienmärkten in den USA und Asien die Ölpreise gestützt.
WTI (NYMEX) 84,38 +0,33 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Indischer IT-Dienstleister Infosys baut seine Mannschaft in Deutschland kräftig aus; HB, S. 2, 24
- Deutsche Bank treibt hinter den Kulissen die Vorbereitung für ein Andocken der Bonner Postbank mit Hochdruck voran; HB, S. 2, 34
- Notfall-Programm für Griechenland wird deutlich teurer als bislang bekannt; HB, S. 1
- Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen will die Jobs in der Wirtschaft mit neuer Milliardenspritze für die Kurzarbeit über die Krise retten; HB, S. 2
- Hersteller nicht rezeptpflichtiger Arzneimittel rebellieren gegen geplante Erhöhung des Herstellerzwangsrabattes; HB, S. 19
- Chinas Banken drohen als Impulsgeber des globalen Aufschwungs auszufallen; FTD, S. 1
- Haushaltspolitik aller Euro-Länder soll sich zukünftig nach europäischen Vorgaben richten (Interview); FTD, S. 12
rum
DAX 6.230,83 -0,32%
XDAX 6.254,93 -0,11%
EuroSTOXX 50 2.988,24 -0,47%
Stoxx50 2.673,94 -0,23%

DJIA 11.019,42 +0,12%
S&P 500 1.197,30 +0,07%
NASDAQ 100 2.003,81 +0,41%

Nikkei 11.179,56 +0,16% (7:15 Uhr)


Bund-Future 123,01 0,23%
T-Note-Future 116,33 -0,21%
T-Bond-Future 116,28 -0,29%


(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,3655 +0,30%
USD/Yen 93,25 +0,08%
Euro/Yen 127,30 +0,34%

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