Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international)
-------------------------------------------------------------------------------
AKTIEN
-------------------------------------------------------------------------------
DEUTSCHLAND: - SCHWÄCHER ERWARTET - Belastet von schwachen Vorgaben der Börsen in Übersee wird der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch mit Kursverlusten erwartet. Finspreads taxierte den Dax rund zwei Stunden vor Börsenstart 0,54 Prozent tiefer bei 6.085 Punkten. Die US-Märkte seien im Sitzungsverlauf kontinuierlich abgebröckelt und nach dem langen Wochenende in den USA sei das besonders bedenklich, sagte Analyst Ben Potter von IG Markets. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor 0,49 Prozent seit dem Vortagesschluss auf Xetra. In Japan stand der Leitindex Nikkei 225 45 Minuten vor Handelsschluss mit 2,36 Prozent im Minus. Die Agenda bleibt noch relativ dünn bestückt, wobei einige Konferenzen wie die Handelsblatt-Jahrestagung "Banken im Umbruch" Impulse bringen könnten.
USA: - SCHWACH - Erneute Sorgen über mögliche hohe Risiken bei europäischen Banken haben am Dienstag auch die US-Börsen belastet. In Medienberichten hiess es, dass in dem jüngst durchgeführten europäischen Stresstest für Banken die möglichen Belastungen durch einen Ausfall potenziell riskanter Staatsanleihen nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Zudem wurde auf einen weiteren Bericht verwiesen, dem zufolge die europäischen Banken künftig mit härteren Eigenkapitalregeln rechnen müssen.
JAPAN: - VERLUSTE - Ein 15-Jahres-Hoch beim Yen gegenüber dem US-Dollar hat am Mittwoch an der Tokioter Börse für Kursverluste gesorgt. Vor allem Exportwerte litten unter dieser Entwicklung und drückten den japanischen Leitindex Nikkei225 zuletzt um etwas mehr als zwei Prozent ins Minus.
DAX 6.117,89 -0,60%
XDAX 6.108,36 -0,79%
EuroSTOXX 50 2.727,16 -0,96%
Stoxx50 2.531,46 -0,38%
DJIA 10.340,69 -1,03%
S&P 500 1.091,84 -1,15%
NASDAQ 100 1.856,50 -0,74%
Nikkei 9.031,91 -2,10%
-------------------------------------------------------------------------------
ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
-------------------------------------------------------------------------------
RENTEN: - WEITERE KURSGEWINNE ERWARTET- Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Mittwoch mit weiteren Kursgewinnen. Nachdem es am Dienstag zu einer neuerlichen Flucht in sichere Anlagen gekommen war, ergebe sich wenig Raum für grosse Kursverluste, heisst es in einem Ausblick der HSH Nordbank. Grund für die wieder höhere Unsicherheit sind Sorgen um den europäischen Bankensektor und neuerliche Konjunkturängste. Den Dezember-Kontrakt des richtungweisenden Euro-Bund-Future sieht die HSH Nordbank zwischen 131,30 bis 132,30 Punkten.
Bund-Future 133,21 0,81%
T-Note-Future 126,02 0,15%
T-Bond-Future 134,66 0,23%
DEVISEN: - ÜBER 1,27 US-DOLLAR - Der Euro ist am Mittwochmorgen im frühen Handel wieder knapp über die Marke von 1,27 US-Dollar gestiegen und notierte zuletzt bei 1,2704 Dollar. Am Vortag hatten vor allem Sorgen vor einem erhöhten Kapitalbedarf europäischer Banken und enttäuschende Konjunkturdaten aus Deutschland die Gemeinschaftswährung belastet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,2744 (Montag: 1,2874) Dollar festgesetzt. Der Dollar war damit 0,7847 (0,7768) Euro wert.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,2704 +0,19%
USD/Yen 83,47 -0,33%
Euro/Yen 106,08 -0,13%
ROHÖL - SCHWÄCHER - Die Ölpreise sind am Mittwoch abermals gesunken. Händler führten die anhaltend schwache Tendenz am Ölmarkt in erster Linie auf den festeren Dollar zurück. Seit Wochenbeginn hat der Greenback zu vielen anderen Währungen zulegen können, nicht zuletzt zum Euro. Zudem verwiesen Händler auf die wieder höhere Risikoscheu der Anleger, was riskantere Anlagen wie Rohstoffe unattraktiver erscheinen lasse.
WTI (NYMEX) 73,67 -0,42 USD (7:15 Uhr)
-------------------------------------------------------------------------------
PRESSESCHAU
-------------------------------------------------------------------------------
- Trotz der rasanten Konjunkturerholung steuern die Städte und Gemeinden dieses
Jahr auf das grösste Haushaltsloch aller Zeiten zu; HB, S. 17
- Bundesregierung einigt sich bei der umstrittenen Neuordnung des
Anlegerschutzes; HB, S. 31
- EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier will die Geldinstitute künftig
regelmässig testen lassen (Gespräch); HB, S. 1, 4
- IWH zweifelt an Umsetzung der Schuldenbremse in den Bundesländern (Studie);
HB, S. 2
- Sparkassenpräsident Haasis kritisiert die sich abzeichnenden scharfen Regeln
der Bankenregulierer in Brüssel und Basel (Gespräch); HB, S. 4
- Deutsche Lebensversicherer müssen früher als erwartet auf den Einbruch der
Renditen im Kapitalmarkt reagieren; HB, S. 32
- Bundesregierung will sich künftig stärker in die Bewertung neuer Medikamente
einmischen; FTD, S. 9
- Actvis will künftig mit Partnerfirmen biopharmazeutische Krebsmittel und
Insulin nachahmen (Gespräch); HB, S. 36
- Im Saarland entsteht neuer Stahlriese (Gespräch); FTD, S. 1, 3
- Europas grösster Billigflieger Ryanair könnte bis zu 300 Flugzeuge kaufen
(Gespräch); FT, S. 13
- Untersuchungsbericht zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko belastet neben BP
auch andere Unternehmen; WSJE, S. 19
- Von der Leyen für höhere Löhne; Hamburger Abendblatt
- Menschen in Deutschland gehen im Schnitt mit 63 Jahren in den Ruhestand; SZ,
S. 1
- Repower-Chef will Kosten für Windenergie senken (Gespräch); FAZ, S. 14
/rum

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???