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MONTREAL (awp international) - Der Flugzeug- und Bahntechnik- Hersteller Bombardier hat die Wende geschafft. Zum Ende des Geschäftsjahres (31. Januar) meldete der kanadische Konzern am Donnerstag einen stabilen Umsatz, wieder steigende Gewinne - und deutlich verbesserte Ordereingänge.
Zuvor hatte Bombardier in seiner Flugzeugsparte lange unter einem Spardiktat seiner Firmenkunden gelitten. Mittlerweile hat sich die Lage aber deutlich entspannt. "Bei Aerospace sind wir allem Anschein nach über den Berg, die Bestellungen von Businessflugzeugen haben im vierten Quartal deutlich zugelegt", sagte Konzernchef Pierre Beaudoin laut Mitteilung. Im beendeten Geschäftsjahr zählte Bombardier netto 201 Flugzeugbestellungen, während es im Jahr davor wegen vieler Stornierungen nur 11 waren.
Zusätzlichen Schub bekam die Sparte unlängst aus dem Investmentimperium von Warren Buffet: Der Flugzeugvermieter NetJets hatte Anfang März insgesamt 120 Maschinen im Listenwert von 6,7 Milliarden Dollar geordert. "Es handelt sich hierbei um den grössten Auftrag in der Geschichte von Bombardier Business Aircraft.
Bombardier stellt kleine bis mittelgrosse Flugzeuge her. Den Grossteil seines Umsatzes macht Bombardier aber mit Zügen, Waggons und Strassenbahnen. Hier sind die Kanadier Weltmarktführer.
Zudem sitze die Sparte Transportation, weltweit tätiger Waggonlieferant, auf einem Auftragsbestand in Rekordhöhe von 33,5 Milliarden US-Dollar.
Für das vierte Quartal weist Bombardier einen leicht gestiegenen Umsatz von 5,37 (Vorjahr: 5,35) Milliarden Dollar aus; der Quartalsgewinn zog auf 325 (179) Millionen Dollar an. Damit lag auch der Jahresgewinn mit 769 (707) Millionen Dollar im Plus. Der Umsatz lag unter dem Strich im Gesamtjahr bei 17,7 (19,4) Milliarden Dollar./kf/DP/chs

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