Bombenalarm aus Pflichtbewusstsein

Dieser Inhalt wurde am 13. Juni 2008 - 13:54 publiziert

Ein deutscher Sportreporter hat nach Angaben der italienischen Polizei versucht, mit einer Bombendrohung seinen Flug zur Fussball-Europameisterschaft nach Wien noch zu kriegen.

Der 27-Jährige hatte sich am Mittwoch für seinen Flug von Verona aus verspätet. Um den Start aufzuhalten habe er bei der Polizei angerufen und erklärt, in der Maschine der Air Dolomiti nach Wien sei eine Bombe.

Der Flughafen wurde daraufhin für zwei Stunden geschlossen, andere Flüge wurden umgeleitet. Der Reporter sei dann fünf Minuten vor dem geplanten Abflug am Schalter angekommen. Als ihm gesagt worden sei, dass er zu spät sei, habe der Mann erwidert, er habe gehört, dass das Flugzeug noch nicht startbereit sei.

Diese Tatsache war der Polizei zufolge aber am Flughafen nicht bekanntgegeben worden. Im weiteren Gespräch habe sich der Mann in Widersprüche verstrickt. Sein Handy habe ihn dann schliesslich als Anrufer entlarvt.

Er wurde den Angaben zufolge wegen des falschen Alarms und wegen Eingriffs in den Luftverkehr festgenommen.

swissinfo

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