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FRANKFURT (awp international) - Der Karstadt-Interessent Maurizio Borletti will die insolvente Warenhauskette ohne weitere Zugeständnisse von Vermietern oder Arbeitnehmern übernehmen. Er verlange nichts, was nicht zuvor ausgehandelt worden sei, sagte Borletti dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Zusätzliche Entlassungen oder Gehaltskürzungen wird es mit uns nicht geben, weil die Belegschaft hinter uns stehen soll. Zudem akzeptieren wir das Mietangebot von Highstreet, welches Highstreet allen Interessenten im Verkaufsprozess angeboten hat."
Borletti betonte, dass sein Unternehmen langfristig investiere. In den ersten fünf Jahren würde er keine Dividende ausschütten, sondern die Erträge reinvestieren. Auch der Erlös aus dem möglichen Verkauf von Unternehmensteilen soll an Karstadt zurückfliessen. An den Premiumhäusern oder den Sporthäusern wolle er aber in jedem Fall festhalten. Als Konzept für ein erfolgreiches Kaufhaus schwebt Borletti ein Mix aus Luxus und Konsum vor. "Wichtig ist, die richtigen Marken ins Regal zu bringen und das preiswerte Sortiment interessant zu machen."
Der italienische Warenhausbetreiber hatte am Freitag ein Gegenangebot zu der Offerte von Nicolas Berggruen vorgelegt. Zusammen mit der US-Finanzgruppe Gordon Brothers bietet Borletti 100 Mio EUR für Karstadt. Berggruen hat bereits einen Kaufvertrag für Karstadt unterschrieben. Dieser ist allerdings noch nicht gültig, weil unter anderem noch über die Höhe der Mieten für die Karstadt-Häuser gestritten wird. Verhandeln muss Berggruen mit dem Vermieter-Konsortium Highstreet, hinter dem massgeblich Goldman Sachs steht, aber auch Borletti ist zu einem kleinen Teil an Highstreet beteiligt.
Der italienische Unternehmer besitzt bereits Beteiligungen an der italienischen Kaufhausgruppe La Rinascente und der französischen Kette Printemps./she/nmu/tw

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