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München (dpa) - Der grösste deutsche Hausgerätehersteller Bosch und Siemens profitiert vom weltweit wachsenden Interesse an Einbauküchen und energiesparenden Küchengeräten. Nach einem Umsatz- und Gewinnrekord im vergangenen Jahr rechnet das Unternehmen auch für 2011 mit steigenden Erlösen. "Das Jahr hat gut begonnen", sagte Konzernchef Kurt-Ludwig Gutberlet am Dienstag in München.
Vor allem in Russland, Asien und der Türkei laufen die Geschäfte gut. "Mit wachsendem Wohlstand entscheiden sich immer mehr Haushalte in den aufstrebenden Märkten Osteuropas und Asiens für eine hochwertige Einbauküche." Selbst in China sei dieser Trend klar zu erkennen.
Auch das Thema Energieeffizienz interessiere die Kunden zunehmend. "Der Verbrauch von Hausgeräten wird mehr und mehr zum globalen Thema", sagte Gutberlet. Im vergangenen Jahr steigerte der Hersteller von Kühlschränken, Spülmaschinen oder Kaffeeautomaten den Umsatz auch dank dieser Entwicklung um rund 8 Prozent auf mehr als 9 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern legte um fast 170 Millionen Euro auf mehr als 700 Millionen Euro zu. "2010 war ein gutes Jahr für die Hausgerätebranche und ein hervorragendes Jahr für die BSH", sagte Gutberlet.
Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um rund 3000 auf weltweit knapp 43.000. Zu dem Unternehmen mit Sitz in München gehören neben den Marken Bosch und Siemens unter anderem auch Gaggenau, Neff oder Constructa. Siemens-Chef Peter Löscher hatte Anfang des Jahres ein klares Bekenntnis zu dem Gemeinschaftsunternehmen mit Bosch abgegeben. Die Zusammenarbeit sei ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Joint Ventures langfristig Erfolg haben können, sagte er. "Das ist ein extrem gutes Geschäft."
Auf die Kunden könnten in den kommenden Monaten allerdings höhere Preise für die Geräte zukommen. Durch die zum Jahresanfang kräftig gestiegenen Rohstoffpreise hätten sich die Materialkosten für Bosch und Siemens deutlich erhöht. Eine Verteuerung der Produkte könne daher nicht ausgeschlossen werden, sagte Finanzchef Johannes Närger.
Der Start ins Jahr 2011 ist für Bosch und Siemens mit einem Umsatzplus von 7 Prozent in den ersten vier Monaten gut gelaufen. Für das Gesamtjahr rechnet Gutberlet mit einem Zuwachs von rund fünf Prozent, zu dem vor allem das Ausland beitragen soll. "Unsere wichtigsten Märkte melden steigende Nachfrage nach Hausgeräten." Kräftiges Wachstum erwartet Bosch und Siemens weiter vor allem in Russland, der Türkei und in China, das bereits jetzt der zweitgrösste Einzelmarkt nach Deutschland ist. Um das Wachstum im Ausland weiter auszubauen, baut das Unternehmen derzeit in Russland eine Fabrik für die Produktion von Waschmaschinen. In China soll ein neues Werk für die Herstellung von Kühlgeräten entstehen./dwi/DP/tw

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