Swiss abroad

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Täglich überrollt uns die unfassbare Corona-Aktualität. Innehalten tut gut – wir schlüsseln die Krise in neun Grafiken auf.

Herzliche Grüsse aus Bern, bleiben Sie daheim – und gesund!

Dieser Inhalt wurde am 27. März 2020 - 17:00 publiziert
swissinfo.ch

Die Coronakrise und täglich ändern sich viele Dinge. Da tut ein Moment des Innehaltens gut.

Was läuft da eigentlich genau ab? Wie kommt das alles überhaupt? Fragen über Fragen. Wir geben Ihnen Antworten. In neun Grafiken zu den wichtigsten Parametern, mit denen Sie das unfassbare Geschehen einordnen können.

Am besten nehmen Sie sich Zeit und machen sich dann auf, den Dingen, die für alle so schwer zu verstehen sind, auf den Grund zu gehen.

Dann sehen Sie etwa, dass es am 26. März, dem Stichtag der verwendeten Daten, auch noch Kantone in der Schweiz gab, die keinen Covid-19-Todesfall zu beklagen hatten. Die meisten anderen Nachrichten, die aus den Diagrammen sprechen, sind leider nicht so gut.

Keystone / Maurizio Gambarini

"Bleiben Sie zuhause!": Für Frauen, die von ihren Partnern geschlagen werden, ist die Massnahme gegen die Coronakrise eine Hiobsbotschaft.

Isolation ist das Gebot der Stunde. Und wohl auch noch der nächsten Wochen. Die Menschen in der Schweiz sollen ihr Zuhause nur noch für das Nötigste verlassen.

Was heisst das aber für eine Frau, die zuhause von ihrem Partner zusammengeschlagen oder attackiert wird? Nichts Gutes, da sind sich Fachfrauen einig. Denn die Opfer hätten jetzt noch weniger Möglichkeiten, den Täter zu melden.

Darum empfiehlt Myriame Zufferey, Leiterin des Frauenhauses Biel, allen, die in der Nachbarschaft Fälle von häuslicher Gewalt registrieren, die Polizei zu informieren.

Ester Unterfinger@swissinfo.ch

Und gleich noch etwas zum Thema. Die Paartherapeuting gibt Tipps zur Deeskalation. Falls es brenzlig wird.

Die Isolation ist für Beziehungen ein Stresstest pur. Da sind gute Tipps gefragt. Paartherapeutin Sandra Konrad weiss Rat. Die Neue Zürcher Zeitung hat sie befragt.

Die Expertin warnt, in der Selbstisolation zu grosse Erwartungen an das Gegenüber zu haben. Ihr Rat an Paare, bei denen die Luft stickig wird: die 5:1-Regel.

Für jede Kritik am anderen, für jeden Streit und jede unangenehme Interaktion sollte es mindestens fünf angenehme Aktionen geben. Das kann von einem liebevollen Blick über eine Umarmung, einem Lob bis zum Kochen usw. gehen. Wie sagte Angela Merkel: "Das schaffen wir."

  • Das Interview mit Paartherapeutin Sandra Konrad in der NZZ (Paywall).
Keystone

Das Virus hat den Sport an die Wand gefahren. Weltweit. Auch in der Schweiz. Doch halt…

Puck Fiction statt "Pulp Fiction". So der Titel des legendären Trashfilms von Quentin Tarantino. Das sagt sich die Boulevardzeitung Blick. Und lässt die acht besten Teams die Playoffs um den Pokal des Schweizer Eishockeymeisters ausmarchen.

Hockey-Experte Dino Kessler, als ehemaliger Goalie eine Eishockey-Legende, kommentiert und analysiert, als gäbe es kein Morgen mehr.

Der Witz dabei: Es gibt kein Morgen. Die Schweizer Eishockeymeisterschaft wurde abgebrochen. Es gibt also auch keinen Meister. Schaffen es die Zürcher Löwen trotzdem, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden? Kessler, der ehemalige Hexer zwischen den Pfosten, weiss es.

Hannes Schmid/Smiling Gecko

Im Ausland festsitzen statt Rückkehr in die Schweiz: Hannes Schmid macht in Kambodscha das Beste daraus.

Der Schweizer steckt in Asien fest. Dort bietet er mit dem von ihm gegründeten Hilfswerk Smiling Gecko Kindern und jungen Menschen Perspektiven, um der Armut zu entfliehen.

Seinen Plan, am 20. März in die Schweiz zurückzukehren, machte das Coronavirus zunichte.

Jetzt tut der ehemalige Starfotograf der Modewelt weiter Gutes vor Ort. Und er spricht darüber. In einem Videoblog.

  • Videoblog von Hannes Schmid aus Kambodscha.
  • Hilf-jetzt.ch – eine Initiative zur Nachbarschaftshilfe in der Schweiz.


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