Navigation

British Airways stürzt tiefer in die roten Zahlen - Aktie legt zu

Dieser Inhalt wurde am 06. November 2009 - 10:00 publiziert

LONDON (awp international) - Die Fluggesellschaft British Airways ist im ersten Geschäftshalbjahr auch wegen schrumpfender Passagierzahlen im Premium-Segment tiefer in die Verlustzone gestürzt. Unter dem Strich stand ein Minus von 208 Millionen britischen Pfund (232 Mio Euro), wie die Fluglinie am Freitag in London mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte der Verlust noch 42 Millionen Pfund betragen. Auch niedrigere Zinsen, hohe Rentenlasten und Umbaukosten drückten nun auf das Ergebnis. Die British-Airways-Aktie legte am Morgen dennoch um 5,26 Prozent auf 196,20 britische Pence zu.
Der Umsatz der Fluglinie war in den sechs Monaten bis Ende September um 13,7 Prozent auf 4,1 Milliarden Pfund gesunken. Das operative Ergebnis fiel von plus 140 Millionen Pfund vor einem Jahr auf minus 111 Millionen Pfund.
KOSTENDRUCK
Unternehmenschef Willie Walsh zeigte sich pessimistisch. "Die Fliegerei befindet sich in der Rezession. Der Umsatz dürfte dieses Jahr um eine Milliarde Pfund zurückgegangen sein." Deshalb müsse das Unternehmen weiter an der Kostenschraube drehen. Fluggesellschaften leiden unter einem allgemeinen Verfall der Ticketpreise. Besonders schlägt die schrumpfende Nachfrage für das Premium-Segment - die Business und First Class - zu Buche. Wie British Airways versuchen auch andere Unternehmen ihre Kosten zu drücken. Sie schwenken um auf günstigere Flüge oder veranstalten Videokonferenzen.
Im Oktober sank die Passagierzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,8 Prozent auf knapp 2,8 Millionen. Dabei hatte British Airways das Flugangebot um 6,4 Prozent verringert. So gelang es der Fluglinie, die Auslastung um 3,7 Prozentpunkte auf 80,7 Prozent hochzuschrauben./fn/stw/wiz

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?