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BSE: Neue Fälle - und die Forderung nach Entschädigung

Wieder neue BSE-Fälle in der Schweiz.

(Keystone)

Im Kanton Luzern sind zwei neue Fälle von Rinderwahnsinn aufgetreten. Dieses Jahr wurden damit in der Schweiz bereits fünf BSE-Fälle entdeckt. Der Bauernverband fordert rasche Entschädigung der Einkommens-Einbussen der Bauern.

Beim Luzerner Fall handelt es sich um einen klinischen Fall einer 1995 geborenen Kuh, wie dem Internet-Bulletin des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) zu entnehmen ist. Der Fall in Sursee betrifft eine 1996 geborene Kuh, die krank geschlachtet wurde und im Rahmen des Untersuchungs-Programms getestet wurde. Der erste Fall von Rinderwahn in diesem Jahr trat ebenfalls in Sursee LU auf.

Im letzten Jahr hatte das BVET in der Schweiz total 33 BSE-Fälle gezählt. Davon waren 17 klinische Fälle sowie 16 Fälle, die im Rahmen des Untersuchungs-Programms UP2000 eruiert wurden. Insgesamt gab es seit dem Ausbruch der Krankheit in der Schweiz im Jahr 1990 total 370 BSE-Fälle.

Bauernverband will rasche Entschädigungen

Der Bundesrat soll die durch die BSE-Krise entstandenen Einkommens-Einbussen der Bauern rasch entschädigen. Dies fordert die Schweizer Landwirtschaftskammer, das "Parlament" des Schweizerischen Bauernverbandes. Sie will ein entsprechendes Gesuch an den Bundesrat richten.

Die Landwirtschaftskammer fordert eine rasche Entschädigung der Schlachtviehproduzenten. Die Rede ist von 700 Franken pro Schlachtrind und 450 Franken pro Kuh.

Gemäss neusten Berechnungen soll die BSE-Krise und der damit verbundene Preiszerfall für Schlachtvieh allein seit Ende 2000 den Schweizer Bauern einen Schaden von 19 Millionen Franken zugefügt haben. Die Landwirtschafts-kammer fordert deshalb unter anderem, dass der Bund für die nötigen BSE-Tests aufkomme.

Swissinfo und Agenturen

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