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Bündner Regierung problemlos im Amt bestätigt

Die fünfköpfige Bündner Regierung ist problemlos wieder gewählt worden. Niemand hatte den Bisherigen die Regierungszugehörigkeit streitig gemacht.

Grosse Siegerin der Parlamentswahlen (Grossrat), die gleichentags stattfanden, ist – entgegen dem landesweiten Trend - die FDP. Sie machte auf Kosten der CVP Terrain gut. Im Kanton Glarus schwang die SVP bei den kantonalen Wahlen obenaus.

Die Bündner Regierung setzt sich auch in den kommenden vier Jahren aus zwei SVP-Mitgliedern sowie je einem FDP-, CVP- und SP-Vertreter zusammen.

Das beste Resultat erzielte bei einem absoluten Mehr von 8552 Stimmen der 46-jährige Bau- und Verkehrsdirektor Stefan Engler von der CVP mit 20'506 Stimmen. Die einzige Frau, die 50-jährige Finanz- und Militärdirektorin Eveline Widmer-Schlumpf von der SVP, erreichte mit 19'697 Stimmen das zweitbeste Resultat.

Der 58-jährige Volkswirtschafts-Direktor Hansjörg Trachsel von der SVP kam auf 15'870 Stimmen. Der 37-jährige FDP-Regierungsrat Martin Schmid, Vorsteher des Justiz-, Polizei- und Sanitätsdepartementes, wurde mit 14'870 Stimmen im Amt bestätigt.

Auf 11'575 Stimmen kam der 51-jährige Regierungspräsident und Erziehungs-Direktor Claudio Lardi von der SP.

Für die drei Regierungsmitglieder Lardi, Engler und Widmer-Schlumpf ist die kommende Legislatur wegen der Amtszeitbeschränkung von zwölf Jahren die Letzte.

FDP auf Kosten der CVP grosse Gewinnerin

Die Grossratswahlen in Graubünden verliefen wie beim letzten Mal wider den schweizerischen Trend: Die auf Landesebene schwächelnde FDP gewann vier Sitze. Zulegen konnte auch die SP. Die CVP büsste stark und die Schweizerische Volkspartei (SVP) leicht an Terrain ein.

Dennoch bleibt die Christlichdemokratische Partei (CVP) mit 35 Sitzen nach wie vor stärkste Fraktion im Bündner Kantonsparlament, wie die Staatskanzlei bekannt gab. Sie verlor aber fünf Mandate.

Die Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) überholte die SVP und stellt dank vier Sitzgewinnen neu 33 Grossrätinnen und Grossräte. Mit einem Sitzverlust folgt die Schweizerische Volkspartei (SVP). Sie hält neu 32 Mandate im 120-köpfigen Grossrat.

Die Sozialdemokratische Partei (SP) legte um einen auf 14 Sitze zu. Die Demokratisch-soziale Partei (DSP) konnte ihr einziges Mandat verteidigen. Zudem sitzen neu fünf Parteilose im Bündner Grossen Rat, einer mehr als 2003.

Die Sozialdemokraten erreichten mit dem Sitzgewinn das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Die Frauen konnten ihre Sitzzahl insgesamt um 2 auf 26 steigern.

Graubünden hat schon bei den Grossratswahlen im Jahre 2003 gegen den schweizerischen Trend gewählt. Damals gewann die CVP, während die SVP und SP stagnierten. Neu sind die Grossrätinnen und Grossräte für vier statt wie bis anhin nur für drei Jahre gewählt.

swissinfo und Agenturen

Glarner Parlamentswahlen: Sieg für SVP

Auch im Kanton Glarus wurde das Kantonsparlament (Landrat) neu gewählt. Mit fünf Sitzgewinnen ist die SVP die grosse Siegerin dieser Wahlen.

Die SVP gewann vor allem zu Lasten der FDP. Zu den Verlierern gehören auch Grüne und CVP, während die SP gleich viele Mandate hat wie bisher.

Nach den Wahlen vom Sonntag setzt sich das 80-köpfige Glarner
Kantonsparlament wie folgt zusammen: 26 SVP (+5 Sitze), 23 FDP (-
3), 12 CVP (-1), 12 SP (gleich), 6 Grüne (-2) und 1 Diverse (+1).
Für Glarner Verhältnisse sind diese Sitzverschiebungen
aussergewöhnlich.

Zwei Parteipräsidenten abgewählt

Auffallend ist zudem, dass 14 Parlamentarier abgewählt wurden.
Darunter befinden sich auch zwei Präsidenten von Kantonalparteien:
Roland Schubiger von der FDP sowie Karl Stadler von den Grünen.

In der Legislaturperiode 2006/10 werden 19 neue Landrätinnen und
Landräte im Glarner Parlament sitzen. Die Zahl der Frauen
reduzierte sich um 2 auf 9 (1 SVP, 4 FDP, 1 SP und 3 Grüne).

swissinfo und Agenturen

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