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Bulgarien: Ein Schwerpunktland Schweizer Hilfe

Aussenminister Joseph Deiss und seine bulgarische Kollegin Nadejda Michailova.

(Keystone)

Die Beziehungen zwischen beiden Ländern seien ausgezeichnet, sagte Bundesrat Joseph Deiss am Donnerstag (01.03.) in Sofia. Deiss bereist zur Zeit Bulgarien, eines der Schwerpunktländer Schweizer Unterstützung.

Bundesrat Deiss begrüsste den Entscheid des Europaparlaments vom Donnerstag, die Visapflicht für Bulgaren aufzuheben. Er hielt eine Aufhebung der Visapflicht für bulgarische Staatsbürgerinnen und -bürger auch für die Schweiz möglich.

Deiss erörterte mit seiner Amtskollegin Nadjeda Michailova die europäische Integration und die Situation in Südosteuropa. Michailova zeigte sich erfreut über die Reformen, die in Bulgarien im Rahmen des Stabilitätspakts durchgeführt wurden.

Zunehmende Wirtschaftsbeziehungen

Bezüglich der Wirtschaftsbeziehungen der beiden Länder hob Deiss die Schweizer Investitionen für die KMU hervor. In Kürze werde David Syz, Chef des Staatssekretariats für Wirtschaft (seco) Bulgarien einen Besuch abstatten, sagte er.

Die Exporte der Schweiz nach Bulgarien umfassten im vergangenen Jahr 143 Mio. Franken und die Importe 48 Mio. Franken. Das entspricht einer Zunahme um 20 und 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach Angaben von Michailova will Sofia die politischen Bedingungen für weitere Schweizer Investitionen gewährleisten.

Die Schweiz hat dieses Jahr für die bilaterale Hilfe und Zusammenarbeit 14 Mio. Franken bereit gestellt, sagte Deiss weiter. Bulgarien ist derzeit eines der Hauptländer der Schweizer Hilfe für Zentral- und Osteuropa. Seit 1992 erreichte die bilaterale Unterstützung insgesamt 84 Mio. Franken. Schwerpunkte sind dabei das Gesundheitswesen und die Umwelt.

swissinfo und Agenturen


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