Bund ermittelt gegen Vekselberg

Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) hat gegen die drei Investoren Ronny Pecik, Georg Stumpf und Viktor Vekselberg ein Verwaltungsstrafverfahren eröffnet. Untersucht wird ihr Einstieg bei Sulzer.

Dieser Inhalt wurde am 06. April 2009 - 18:47 publiziert

Dabei geht es laut EFD um Abklärungen über eine mögliche Meldepflichtverletzung. Die Österreicher Pecik und Stumpf sowie der russische Oligarch Vekselberg stehen im Verdacht "auf Verletzung der börsenrechtlichen Meldepflichten im Rahmen des Beteiligungsaufbaus bei Sulzer", so der offizielle Wortlaut der EFD-Mitteilung.

Das EFD stützt sich dabei auf die Anzeige der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) von Anfang März. Der Strafrechtsdienst des EFD sei zum Schluss gekommen, dass genügend Anzeichen für den Verdacht vorliegen, dass Pecik, Stumpf und Vekselberg beim Aufbau ihrer Beteiligung an Sulzer zwischen November 2006 bis April 2007 gemeinsam gehandelt und dabei die Meldepflichten verletzt hätten.

Bis zu einem allfälligen Verfahren gilt für die Beteiligten die Unschuldsvermutung.

swissinfo und Agenturen

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