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Bundespolizei warnt vor Zusammenschluss der Neonazis

Bundespolizei-Chef von Däniken sieht neue Gefahren von rechts. Keystone

Die Schweizer Neonazis wollen sich unter dem Namen "Nationale Aufbau-Organisation" (NAO) gesamtschweizerisch zusammenschliessen. Der Bundespolizei sind diese Aktivitäten seit Anfang dieses Jahres bekannt.

Dieser Inhalt wurde am 10. September 2000 - 12:20 publiziert

Sollte es gelingen, eine funktionierende, nationale Dachorganisation gewaltbereiter Rechtsextremisten zu gründen, wäre das eine relevante Steigerung des Gefahrenpotenzials, erklärte der Chef der Bundespolizei, Urs von Daeniken, in einem Interview mit dem "Sonntags-Blick". Es könnte gefährlich werden, so von Daeniken.

Gemäss Erkenntnissen der Bundespolizei ist die Gruppe auf starkem Expansionskurs. Genaue Mitgliederzahlen seien noch nicht bekannt, aber Schätzungen würden von einer Kerngruppe von 20 bis 100 Mitgliedern ausgehen, so der Bupo-Chef. Ziel der NAO sei es, Skins und nicht organisierte Rechtsextreme zu einer nationalen, politischen Kraft zusammenzuführen.

Die Bundespolizei will laut von Daeniken die Gründung dieser rechtsnationaler Gruppierung mit allen Mitteln verhindern. Dazu brauche es aber auch politische und mediale Unterstützung.

Anführer der neuen NAO ist ein Thurgauer Rechtsextremist, der wegen
Körperverletzung verurteilt ist.


swissinfo und Agenturen

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