Bundespräsident Ogi beendet USA-Besuch

Im Gespräch mit Bundespräsident Ogi (r.) würdigte US-Verteidigungsminister Cohen (l.) u.a. die Genfer Zentren für Minenräumung und Sicherheitspolitik. Keystone

Bundespräsident Adolf Ogi hat seinen dreitätigen Besuch in den USA abgeschlossen. Nach Angaben des VBS, sicherte US-Verteidigungsminister William Cohen seine Unterstützung bei der Beschaffung weiterer F/A-18-Kampfjets durch die Schweiz zu.

Dieser Inhalt wurde am 28. Juli 2000 - 11:02 publiziert

Ogi war am Freitagmorgen (28.07.) vor dem Pentagon mit einer militärischen Zeremonie empfangen worden und anschliessend mit Verteidigungsminister Cohen zu
Gesprächen zusammengetroffen.

Cohen sicherte Ogi zu, alle Möglichkeiten zu prüfen, um den schweizerischen Bedürfnissen nach Beschaffung von acht bis elf weiteren F/A-18-Kampfflugzeugen entgegenzukommen, wie das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) an Freitag bekannt gab.

Diese Maschinen sind als Ersatz für die ausser Dienst gestellte über 40-teilige Mirage-Flotte vorgesehen. In der Schweizer Luftwaffe sind bereits 33 F/A-18-Kampfjets im Einsatz.

Verteidigungsminister Cohen habe im Gespräch mit Bundespräsident Ogi die von der Schweiz errichteten Genfer Zentren für Sicherheitspolitik und für humanitäre Minenräumung gewürdigt, teilte das VBS weiter mit.

Dem geplanten dritten Zentrum für die demokratische Kontrolle von Streitkräften würden die USA als Gründungsmitglied beitreten und einen Vertreter in den Stiftungsrat entsenden.

Am Donnerstag (27.07.) hatte Bundespräsident Ogi in Quantico und in Annapolis Einblicke in die Rekrutierung und Offiziersausbildung des Marine Corps erhalten.

swissinfo und Agenturen

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