Bundesrat Deiss wirbt bei Offizieren für bewaffnete Auslandeinsätze

Für Aussenminister Joseph Deiss sind bewaffnete Auslandeinsätze unerlässlich. Keystone

Der Schweizer Aussenminister Joseph Deiss hat am Freitag (26.01.) in einer Rede vor mehreren hundert Offizieren für bewaffnete Auslandeinsätze der Schweizer Armee geworben. Ebenso warb er für einen UNO-Beitritt der Schweiz.

Dieser Inhalt wurde am 26. Januar 2001 - 11:43 publiziert

Die Schweizer Beteiligung an der Friedenstruppe KFOR im Kosovo werde zwar geschätzt, sagte Aussenminister Deiss in seiner Rede vor der Territorialbrigade 10 in Conthey VS. Doch habe diese wohl nur symbolischen Wert, da die Swisscoy unbewaffnet sei und dem Schutz des österreichischen Kontingents unterstehe.

Last für Partner

"In dieser Beziehung stellen wir eine Last für unsere Partner dar", sagte Deiss gemäss Redetext. Wir könnten nicht ewig in derart bescheidenem Masse zu den internationalen Bemühungen beitragen.

Die Teilrevision des Militärgesetzes über die Bewaffnung der Soldaten im Ausland sei deshalb ein zentrales Ziel - nicht nur für das Verteidigungs-, sondern auch für das Aussenministerium.

Für einen Schweizer UNO-Beitritt

Bundesrat Deiss brach vor den Offizieren zudem erneut eine Lanze für einen Schweizer UNO-Beitritt. Es sei illusorisch zu glauben, dass die UNO noch Nichtmitglied-Staaten brauche, um ihnen besondere Aufgaben anzuvertrauen.

swissinfo und Agenturen

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