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Bundesrat Pascal Couchepin von Indien-Besuch befriedigt

Am Ende des viertätigen Besuches in Indien zeigten sich sowohl Bundesrat Pascal Couchepin (l.) wie auch die Mitglieder der Wirtschaftsdelegation zufrieden. Auch wenn nicht alle Probleme gelöst werden konnten, macht sich doch Zuversicht bemerkbar.

Dieser Inhalt wurde am 19. Februar 2000 - 11:26 publiziert

Am Ende des viertätigen Besuches in Indien zeigten sich sowohl Bundesrat Pascal Couchepin (l.) wie auch die Mitglieder der Wirtschaftsdelegation zufrieden. Auch wenn nicht alle Probleme gelöst werden konnten, macht sich doch Zuversicht bemerkbar.

Auf ihrer Reise von Dehli über Bombay nach Hyderabad konnten sich die Mitglieder der Wirtschaftsdelegation davon überzeugen, dass die indische Wirtschaft eine Schlüsselrolle im globalen Wettbewerb spielen wird. Die Schweiz bleibe ein interessanter Partner für dieses Land, sagte Couchepin am Freitag (18.02.) zum Abschluss der Reise.

"Ich wäre überrascht, wenn Indien in Zukunft nicht mehr zu jenen Ländern gehören würde, die für die Schweiz von Bedeutung sind", sagte der Walliser Vorsteher des Eidgenössischen Wirtschaftsdepartements. Um die wirtschaftlichen Beziehungen zu stärken, hat Pascal Couchepin am letzten Mittwoch in Dehli ein Protokoll über das Doppelbesteuerungsabkommens unterschrieben.

Mit dem indischen Finanzminister Yashwant Sinha (rechts im Bild) hat Couchepin zudem Ratifizierungsurkunden für ein Investitionsschutzabkommen ausgetauscht.

Wenn Indien wirklich ein 'global player' werden wolle, müsse das Land seine Wirtschaft noch weiter öffnen, sagte Vorortspräsident Andres Leuenberger gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Bundesrat Couchepin zeigte sich dennoch beeindruckt vom Weg, den Indien in den 90er Jahren zurückgelegt hat.

Couchepin gab sich zudem überzeugt, dass die indische Regierung ihr Programm der Öffnung fortsetzen werde. "Gleichwohl befürchten wir gelegentlich, dass dieser Wille auf Verwaltungsstufe nicht immer gleich stark zum Ausdruck kommt", sagte der Chef des Wirtschaftsdepartements.

Eines der Probleme betrifft die drückende Belastung von hohen Zöllen. "Obwohl Indien seine Grenzen geöffnet hat, was wir begrüssen, ist die hohe Zollbelastung ein schwerwiegendes Handycap", sagte François Habersaat, Präsident des Verbandes der Schweizerischen Uhrenindustrie. Für gewisse Uhren kann die Zollbelastung mehr als 60 Prozent betragen.

Der Besuch von Couchepin eröffnete auch die Möglichkeit, über die Frage der weiteren Entwicklung der Welthandelsorganisation WTO zu sprechen. Dabei ging es auch darum, sich die unterschiedlichen Positionen genauer zu erklären.

SRI und Agenturen

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