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Cablecom gerettet

Cablecom-Chef Ruedi Fischer geht das Geld vorerst nicht aus.

(Keystone)

Die Schweizer Kabelnetz-Betreiberin Cablecom kann aufatmen. Die hochverschuldete Muttergesellschaft NTL hat sich mit den Banken auf einen Sanierungsplan geeinigt.

NTL hat die Zustimmung von den Gläubigerbanken und des Hauptaktionärs France Telecom für den geplanten Schulden-in-Aktien-Tausch erhalten, wie der britische Konzern in New York bekannt gab.

Der hochverschuldete Kabelkonzern hatte Mitte April einen Sanierungsplan vorgelegt und angekündigt, dass die Gläubiger einen Teil der Schulden im Wert von 10,6 Mrd. Dollar in Form von NTL-Aktien erhalten werden. Weiter soll NTL rund 500 Mio. Dollar an Finanzierungshilfe bekommen.

Kein Stellenabbau bei Cablecom

Zudem werde ein Plan für "fortgesetzte Geldflüsse" an die Tochter Cablecom im Laufe der Woche umgesetzt. Damit sei Cablecom gerettet, sagte Sprecherin Mina Dello Buono auf Anfrage. Der Betrieb werde ohne Unterbruch weitergehen. Zu einem Stellenabbau komme es nicht.

Unruhe über die nähere Zukunft der Kabelnetz-Gesellschaft war aufgekommen, weil Cablecom-Chef Rudolf Fischer am 21. April bestätigt hatte, dass sie Nachlassstundung beantragen müssten, falls die Banken ihre Kredite im Umfang von 3,5 Mrd. Franken nicht bis Ende April bestätigen würden. Die Frist war ohne Resultate verstrichen.

Gläubigerschutz für NTL

Für NTL sei der nächste Schritt, wie geplant nach Kapitel 11 des US-Rechts Gläubigerschutz zu beantragen. Der Antrag werde am 6. Mai eingereicht, teilte der britische Konzern mit. Die laufenden Geschäfte würden ohne Unterbruch weitergehen.

NTL ist der grösste Betreiber in Grossbritannien und deckt mit seinem Breitband-Glasfaserkabelnetz nahezu die Hälfte des Landes ab. Von insgesamt 11 Mio. möglichen Haushalten sind bisher 3 Mio. NTL-Kunden.

swissinfo und Agenturen


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