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Zürich (awp/sda) - Die Kabelnetzbetreiberin Cablecom hat im vergangenen Jahr mehr Kunden mit Analoganschlüssen verloren als Digitalfernseh-Abonnenten gewonnen. Dennoch stieg der Umsatz um 1,3% auf 1,12 Mrd CHF.
Ende 2010 zählte Cablecom 464'800 Digitalfernseh-Kunden. Das sind 94'000 oder 25% mehr als im Vorjahr, wie die grösste Schweizer Kabelnetzbetreiberin am Freitag mitteilte. Zum Vergleich: Die Swisscom, welche die Marktführerschaft beim Digital-TV anstrebt, konnte die Zahl ihrer Fernsehkunden im vergangenen Jahr um 189'000 auf 421'000 beinahe verdoppeln.
Cablecom-Chef Eric Tveter erklärte im Communiqué, die Entwicklung der Kundenzahlen bei den digitalen Produkten und das positive Finanzergebnis zeigten, dass sein Unternehmen nachhaltig zurück zum Erfolg gefunden habe.
Allein im vierten Quartal kamen 41'500 Digital-TV-Abonnenten hinzu, die Zahl der Analoganschlüsse sank aber noch deutlicher um 58'000 auf noch 1,056 Mio. Insgesamt bediente Cablecom Ende 2010 gut 1,5 Mio Fernsehkunden. Das sind 26'000 oder 1,7% weniger als ein Jahr zuvor.
Gewachsen ist Cablecom bei den beiden anderen Standbeinen: Die Zahl der Internetabonnemente stieg im vergangenen Jahr um 4,7% auf 510'000, die Zahl der Telefonieanschlüsse sogar um 7,8% auf 327'000.
Die Cablecom investiert weiter in die Netzinfrastruktur. Bis Ende März soll der schweizweite "Fiber Power"-Ausbau für schnellste Internetgeschwindigkeiten mit bis zu 100 Mbit pro Sekunde abgeschlossen sein.
Erweitert werden soll auch das Angebot an Fernsehkanälen und von Filmen auf der Mietplattform. Seit Januar bietet Cablecom als erste TV-Anbieterin in der Schweiz auch 3D-Inhalte an. Wie angekündigt, ändert das Unternehmen zum zweiten Quartal den Firmennamen zu upc cablecom.
mk

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