Navigation

Cablecom zieht sich von UMTS-Auktion zurück

Nimmt nicht an der Schweizer UMTS-Versteigerung teil. Keystone

Der führende Kabelnetzbetreiber der Schweiz, Cablecom, nimmt nicht an der am kommenden Montag beginnenden Auktion von vier Schweizer UMTS-Lizenzen teil. Finanzielle Überlegungen gaben den Ausschlag .

Dieser Inhalt wurde am 09. November 2000 - 10:00 publiziert

Cablecom begründet den Verzicht am Donnerstag (09.11.) mit dem zu erwartenden finanziellen Engagement sowie der Abwägung von Chancen und Risiken. Der Rückzug folgt einen Tag nach der Bekanntgabe der Mobilfunk-Allianz zwischen Swisscom und Vodafone und der Mehrheitsbeteiligung von France Telecom an Orange Schweiz.

Partnerschaft prüfen

Das Unternehmen erwägt nach dem Abschluss der Auktion aber Partnerschaften mit UMTS-Lizenzinhabern. Cablecom gehört zu 100 Prozent der US-Kommunikations-Gesellschaft NTL, die den führenden Schweizer Kabelfernseh-Netzbetreiber Anfang 2000 von der Swisscom und der deutschen Siemens übernommen hatte. An NTL wiederum ist der französische Ex-Monopolist France Télécom zu 25 Prozent beteiligt, der am Mittwoch (08.11.) die Mehrheit bei der Schweizer Orange übernommen hatte.

Von den ursprünglich zehn zur Versteigerung zugelassenen Konsortien blieben damit vier Tage vor Beginn der Auktion noch deren acht übrig.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diskutieren Sie mit!

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.