Calvaro und andere "Schweizer" Pferde in Sydney gut aufgehoben

Willi Melliger und Calvaro in Aktion. Keystone

Calvaro, das Ausnahme-Springpferd von Willi Melliger, logiert in Sydney feudal. Die bereits in Australien weilende erste Schweizer Delegation der Reiter hat die Boxe des Holsteiner Schimmels ausgebaut, damit sich Calvaro auch "down under" wohl fühlt.

Dieser Inhalt wurde am 29. August 2000 - 15:31 publiziert

"Calvaros Boxe hat nun die Masse von 3,6 mal 7,2 m. Das ist aussergewöhnlich. Calvaro fühlt sich nun wie der Sheriff unter den Pferden", erzählt Jean-François Corminboeuf, der Delegationsleiter der Reiter in Australien. Alle "Schweizer" Pferde seien wohlauf.

Sämtliche neun Schweizer Olympiapferde (vier Spring- und fünf Dressurpferde) haben die beschwerliche, rund 30-stündige Flugreise in einem speziell aus- und umgebauten Jumbo bestens überstanden.

"Die Pferde wurden dank der professionellen Betreuung durch unseren Tierarzt Toni Fürst bestens versorgt. Nur der einstündige Transport vom Flughafen in Sydney in den Horsley Park war etwas wild", erklärte Corminboeuf weiter.

Am 26. August hat die zweite 14-tägige Quarantäne begonnen, die bis zum 9. September dauert. Die Vierbeiner sind in ihren Stationen nach Kontinent getrennt.

Die Pferdepfleger und Dressur-Meister Daniel Ramseier, der als einziger Schweizer Reiter schon in Australien weilt, bewegen die Tiere täglich während 2 mal 30 Minuten, um sie allmählich ans Klima zu gewöhnen und in Form zu bringen.

swissinfo und Agenturen

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