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STUTTGART (awp international) - Der Pharmahändler Celesio hat nach durchwachsen ausgefallenen Quartalszahlen seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr konkretisiert. Für das Gesamtjahr peile Celesio nun ein EBITDA von 670 bis 690 Millionen Euro an, sagte Unternehmenschef Fritz Oesterle am Donnerstag laut Pressemitteilung. Dazu beitragen sollen vor allem die jüngsten Zukäufe. Zuvor war das mehrheitlich zum Mischkonzern Haniel gehörende Unternehmen von einem Zuwachs ausgegangen. 2009 hatte der operative Gewinn bei 627,6 Millionen Euro gelegen.
Bei seinem Mittelfristziel sieht Oesterle sein Unternehmen auf gutem Weg. Danach strebt Celesio für das Jahr 2015 ein EBITDA von mehr als einer Milliarde Euro an. Darüber hinaus wollen die Stuttgarter die Nettoverschuldung weiterhin auf unter zwei Milliarden Euro drücken. Die Aktie verlor mit dem Markt zu Handelsstart leicht. Die Zahlen zum zweiten Quartal seien gemischt ausgefallen, begründeten Händler.
Während Umsatz und operatives Ergebnis (EBITDA) im zweiten Quartal zulegten, belasteten Sondereffekte den Nettogewinn. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei auf 171,3 Millionen Euro gestiegen, teilte die im MDax notierte Gesellschaft mit. Dabei profitierte Celesio vor allem von der Übernahme des brasilianischen Pharmagrosshändlers Panpharma im vergangenen Jahr. Unter dem Strich verzeichnet Celesio allerdings einen drastischen Rückgang. Der Gewinn vor Minderheiten sank von 66,4 Millionen Euro im Vorjahr auf 39,3 Millionen Euro. So fielen im zweiten Quartal unter anderem Dividendenzahlungen an die ehemaligen Eigner der brasilianischen Tochter Panpharma an.
Der Umsatz kletterte von April bis Juni von 5,27 Milliarden Euro auf 5,84 Milliarden Euro. Dazu beigetragen haben alle drei Geschäftsfelder. Auch da schlug die Übernahme von Panpharma zu Buche. Zudem habe sich das Geschäft in Deutschland und Grossbritannien gut entwickelt, hiess es weiter. Die Analystenschätzungen beim Umsatz und EBITDA übertraf Celesio leicht, die Prognose für das Nettoergebnis verfehlte das Unternehmen hingegen deutlich.
Nun will sich Celesio von seiner Beteiligung an dem Konkurrenten Andreae-Noris Zahn (Anzag) trennen. Bereits bei Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal im Mai hatte Finanzchef Christian Holzherr erklärt, dass Anzag keine strategische Beteiligung sei. Anzag-Anteilseigner sind neben Celesio auch der britische Pharmahändler Alliance Boots mit 29,9 Prozent und die deutschen Wettbewerber Sanacorp mit 24,9 Prozent und Phoenix mit 12,5 Prozent./mne/fn/stk

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