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Cervelat langfristig noch nicht gerettet

Noch ist die Schweizer Nationalwurst längerfristig nicht gerettet. Die Task Force Cervelat fordert deshalb die EU auf, Rinderdärme aus Ländern mit kontrolliertem BSE-Risiko wieder als Lebensmittel zuzulassen.

Ein entsprechender Antrag ist am 19. Dezember vom Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) bei der EU-Kommission eingereicht worden. Dies gab der Schweizer Fleisch-Fachverband (SFF) bekannt.

Beigelegt war eine internationale Studie, die im Auftrag der Cervelat-Task Force gemacht wurde. Sie liefere genügend wissenschaftliche Argumente, Rinderdärme aus Ländern mit kontrollierten BSE-Risiko, also auch aus Brasilien, zuzulassen.

Die Task Force hofft auf eine Neubeurteilung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA).

Die Grillsaison 2009 sei nicht gefährdet, schilderte Rolf Büttiker, Präsident des SFF und Leiter der Task Force, die Situation. Doch definitiv gerettet sei die Cervelat erst dann, wenn das grosse Reservoir Brasiliens wieder zur Verfügung stehe.


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