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Bern (awp/sda) - Nach dem Grundsatzentscheid für den Ausstieg aus der Atomenergie hat der Nationalrat die Debatte über die künftige Stromversorgung aufgenommen. Er hat über parlamentarische Vorstösse zu entscheiden, welche die erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz betreffen.
Die Befürworter des Ausstiegs aus der Atomenergie zeigten sich erfreut über den Entscheid, mahnten aber, dass es nun weitere Schritte brauche.
Der Entscheid für den Ausstieg sei ein Meilenstein, sagte Beat Jans (SP/BS). Es sei aber zunächst nicht mehr als ein Signal. Nun gelte es, die Weichen für erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu stellen. "Der Ausstieg muss ein Umstieg sein", forderte auch Pascale Bruderer (SP/AG). Nach dem der Rat A gesagt habe, gelte es nun B zu sagen und den Umstieg einzuleiten.
Ein Patentrezept gebe es nicht, räumte Bastien Girod (Grüne/ZH) ein. Es brauche verschiedene Massnahmen. Doch müsse der Ausstieg aus der Atomenergie ein Einstieg in eine erneuerbare Stromversorgung sein. Die Atomkraftwerke dürften nicht einfach mit Gaskraftwerken ersetzt werden.
Die Befürworter der Atomkraft zeigten sich enttäuscht über den Ausstiegsentscheid. Die Gegner sähen nur noch den Unfall in Fukushima, kritisierte Elmar Bigger (SVP/SG).
Er sei überrascht, dass "die utopischen Ideen" über Nacht zum Regierungsprogramm geworden seien, sagte Christian Wasserfallen (FDP/BE). Was die erneuerbaren Energien betreffe, sei nun ein "Basar" in Gang. "Studien werden produziert, aber kein Strom", kritisierte der FDP-Nationalrat.
Peter Spuhler (SVP/TG) zeigte sich besorgt. Der Strombedarf steige stetig an. "Und nun steigen wir ohne Alternativen aus der Kernenergie aus." Der "überhastete" Ausstieg werde den Werkplatz Schweiz noch sehr viel kosten. "Ich hoffe, wir finden den Weg zurück zu einer vernünftigen Energiepolitik."
dl

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