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Bern (awp/sda) - Die Energieversorgung sei für die Schweiz "eine Schicksalsfrage". Dies haben Wirtschaftsvertreter am Dienstag vor den Medien in Bern erklärt. Sie warnen vor übereilten energiepolitischen Entscheidungen und fordern eine Gesamtstrategie.
Über einen allfälligen Ausstieg aus der Atomenergie könne man erst zuverlässig entscheiden, wenn sichere, wettbewerbsfähige und umweltfreundliche Kompensationsmöglichkeiten zur Verfügung stünden, sagte Gerold Bührer, Präsident des Wirtschaftsdachverbands economiesuisse.
Eine verlässliche Stromversorgung und die Strompreise seien ein wichtiger Wettbewerbsfaktor, hielten die Wirtschaftsvertreter von economiesuisse, des Schweizerischen Gewerbeverbands, Swissmem, SGCI Chemie Pharma Schweiz und IG Energieintensive Branche fest.
Die Wirtschaftsvertreter riefen die Entwicklung in Deutschland in Erinnerung: Dort habe das Abschalten eines Teils der AKW zu einer Erhöhung der Strompreise um 15% geführt.
Würden in der Schweiz sämtliche Atomkraftwerke vom Netz gehen und die Lieferverträge mit Frankreich nicht mehr zu Verfügung stehen, dann würde das Land im Winterhalbjahr nur noch einen Selbstversorgungsgrad von weniger als 40% erreichen, führte Gerold Bührer weiter aus.
Höhere Strompreise wären für die Schweizer Unternehmen kaum zu verkraften, zeigten sich die Wirtschaftsvertreter überzeugt. Eine Erhöhung von 30% hätte für die Industrie Kostenfolgen von 0,5 Mrd CHF.
cf

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The citizens' meeting

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