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Neuenburg (awp/sda) - Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz ist Ende 2010 auf 7'866'500 Personen angewachsen. Das sind 80'700 oder ein Prozent mehr als Ende 2009. Obschon die Bevölkerungszahl in den meisten Kantonen stieg, gibt es doch erhebliche kantonale Unterschiede.
Wie aus den ersten provisorischen Ergebnissen der neuen Statistik der Bevölkerung und der Haushalte (STATPOP) des Bundesamts für Statistik hervorgeht, ist der Bevölkerungszuwachs von einem Prozent vergleichbar mit jenem der Jahre 2009 und 2007. Er ist aber geringer als im Rekordjahr 2008 mit 1,4%. Ein kleiner Teil des jüngsten Anstiegs ist allerdings auf Neuerungen der Statistik zurück zu führen.
In den letzten hundert Jahren hat sich somit die Bevölkerungszahl mehr als verdoppelt: 1910 lag sie bei 3,7 Mio. In den letzten 10 Jahren wuchs sie um rund 660'000 Personen (2000: 7,2 Mio.).
2010 waren knapp 21% der Bevölkerung jünger als 20 Jahre, knapp 17% waren im Rentenalter, 62% im erwerbsfähigen Alter. Die Zahl der Hundertjährigen und noch Älteren stieg zwischen 2000 und 2010 von 787 auf 1300. Seit 1950 verdoppelt sich die Zahl dieser Altersgruppe praktisch alle 10 Jahre.
Ende 2010 zählte die Schweiz 4,0 Mio Frauen und 3,9 Mio Männer. In den Altersgruppen unter 30 sind die Männer in Überzahl, in jenen über 60 sind die Frauen zunehmend übervertreten.
Jeweils vier von zehn Personen sind verheiratet oder ledig, der Rest ist geschieden oder verwitwet. Nur 0,1% leben in einer eingetragenen Partnerschaft. Während die Männer die Mehrheit bei den Ledigen und den Verheirateten stellen, überwiegen die Frauen bei den Verwitweten und Geschiedenen.
Von den knapp 7,9 Mio Einwohnern der Schweiz waren Ende 2010 1,766 Mio oder 22,5% Ausländer. 2009 waren es 22%, 2000 19,8%. Die jüngste Zunahme ist allerdings teilweise von der Umstellung der Statistik beeinflusst.
In den meisten Kantonen wuchs die Bevölkerung. In der Hälfte lag das Wachstum im oder über dem schweizerischen Durchschnitt von einem Prozent. Am stärksten wuchs die Bevölkerung im Kanton Zug - plus 2%. In Freiburg, Aargau, Wallis, Zürich und Obwalden lag das Wachstum jeweils zwischen 1,6 und 1,9%.
In Appenzell Innerrhoden blieb die Bevölkerungszahl 2009/2010 fast gleich. Ein Rückgang war in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden (-0,1%), Jura (-0,2%), Tessin (-0,7%) und Basel-Stadt (-1,6%) zu registrieren.
Im gesamtschweizerischen Schnitt kamen Ende 2010 auf 100 Personen im Erwerbsalter (20-64 Jahre) 34 Kinder und Jugendliche sowie 27 Personen im Rentenalter. In den Kantonen Tessin, Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Schaffhausen ist die Alterung am weitesten fortgeschritten: Hier kamen auf 100 Personen im Erwerbsalter über 31 Personen ab 65 Jahren.
Relativ viel Junge gibt es dagegen in Appenzell Innerrhoden, Jura, Freiburg und Neuenburg: Hier kommen auf 100 Personen im Erwerbsalter über 37 Personen unter 20 Jahren.
Die neue Bevölkerungsstatistik ist Teil des neuen register-gestützten Volkszählungssystems, das 2010 erstmals zum Einsatz kam. Eingerechnet in die Wohnbevölkerung sind schweizerische und ausländische Staatsangehörige, die ständig in der Schweiz leben, nicht aber Kurzaufenthalter und Personen des Asylbereichs, die seit weniger als einem Jahr in der Schweiz leben (das sind 56'600 respektive 6'800 Personen).
mk

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