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Bern (awp/sda) - Wegen der steigenden Lebenserwartung senkt die Bundespensionskasse PUBLICA den Umwandlungssatz. Ab Juli 1012 beträgt dieser 6,15 statt 6,53%. Die Renten der Angestellten der Bundesverwaltung sollen aber ungefähr gleich bleiben.
Der Bundesrat hat am Mittwoch mehrere Massnahmen beschlossen, um zu verhindern, dass die Altersrenten sinken: Zum einen werden zu diesem Zweck gebildete Rückstellungen aufgelöst und auf die Alterskonten der Versicherten verteilt.
Zum anderen werden die Sparbeiträge um 6,18% erhöht. Für über 35-Jährige übernimmt der Bund die Beitragserhöhung, jüngere Angestellte müssen die Hälfte davon selber tragen. Dem Bund entstehen dadurch Mehrkosten von 36 Mio CHF pro Jahr.
Diese Massnahmen gelten für das an die PUBLICA angeschlossene Vorsorgewerk Bund, in dem Angestellte der Bundesverwaltung, der eidgenössischen Gerichte, der Parlamentsdienste und der Alkoholverwaltung versichert sind.
Auf die laufenden Renten wirkt sich die Senkung des Umwandlungssatzes nicht aus. Allerdings leben auch die bereits pensionierten Angestellten länger, weshalb das angesparte Kapital nicht mehr ausreicht. Auch nach der Auflösung von Rückstellungen fehlen 320 Mio CHF. Diese werden Mitte 2012 der Wertschwankungsreserve belastet.
Da das Vorsorgewerk Bund derzeit einen Deckungsgrad von über 104% aufweist, fällt die Versicherung deswegen nicht in eine Unterdeckung. Sollte sie in Zukunft jedoch tiefere Renten erwirtschaften, will der Bundesrat die Deckungslücke mit Mitteln aus der Bundeskasse schliessen.
Auch die Versicherten der dezentralen Bundesverwaltung, die nicht dem Vorsorgewerk Bund angeschlossen sind, müssen nicht mit tieferen Altersrenten rechnen. Der Bundesrat empfiehlt den Arbeitgebern dieser Einheiten, das Leistungsniveau zu erhalten und sich dabei an den vom Bundesrat getroffenen Massnahmen für das Vorsorgewerk Bund zu orientieren.
cf

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