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Basel (awp/sda) - Bundesrat Didier Burkhalter hat am Donnerstag die Weltmesse für Uhren und Schmuck "Baselworld" eröffnet. Mit dabei war auch der indische Handelsminister Anand Sharma. An der führenden Messe der Branche werden bis zum 31. März rund 100'000 Besucher erwartet.
Burkhalter, der zusammen mit seiner Frau erschienen war, durchschnitt zur Eröffnung unter Blitzlichtgewitter das symbolische Band. Dann begab er sich auf den traditionellen Rundgang bei den Schweizer Herstellern Rolex, Patek Philippe, Chopard, Breguet, Blancpain und Swatch sowie bei der Präsentation Indiens.
War Burkhalter beim Eröffnungsakt noch pünktlich, erschien er - ausgerechnet an einer Uhrenmesse - zu den offiziellen Ansprachen zu spät. Es sei sein Fehler, meinte er, der selbst aus einer der Uhrenbranche verbundenen Familie stammt; er habe sich von den ausgestellten Kostbarkeiten nicht lösen können.
Fokus auf Bildung und Forschung
In seiner Eröffnungsrede verwies der Vorsteher des Eidg. Departements des Innern (EDI) auf wachsende globale Abhängigkeiten: Ereignisse am anderen Ende des Globus hätten Auswirkungen auf unseren Alltag, sagte er mit Bezug auf die Katastrophen in Japan und Neuseeland, den Spannungen in Nordafrika oder auf die Finanzkrise.
Die Schweiz könne vor diesem Hintergrund Beiträge leisten und Werte hervorheben wie die direkte Demokratie oder den Föderalismus. Ausführlich betonte Burkhalter im weiteren aber die Bedeutung des Schweizer Bildungs-, Forschungs- und Innovationssystems, wobei er von einem "wahren Schmuckstück unserer Gesellschaft" sprach.
Es handle sich um nichts anderes als ein System der "Zukunftsschöpfung" für unsere Jugend und unseren Planeten. Rankings zeigten, dass die Schweiz in diesen Bereichen ein sehr gutes System habe. Demgegenüber gebe es nichts Schlimmeres, als eine Jugend ohne Aussicht auf Bildung oder feste Arbeit.
Länder mit entwickelter Forschung wie die Schweiz müssten zudem Antworten auf die grossen Herausforderungen erarbeiten, so im Energie-, Gesundheits-, Demographie- oder Umweltbereich. Der Bundesrat wolle denn auch der Bildung, Innovation und Forschung weiterhin absolute Priorität einräumen.
Auch Japaner mit dabei
Der indische Handelsminister Anand Sharma hob vor den zahlreichen Gästen vor allem die Bedeutung seines Landes in der Schmuckverarbeitung hervor. Weltweit führend sei Indien in der Diamantenschleiferei. An der "Baselworld" beteiligt sich Indien seit 15 Jahren.
In Basel mit dabei sind trotz der Erdbeben- und Atomkatastrophe in Japan auch alle zwölf japanischen Aussteller, die sich für die "Baselworld" angemeldet hatten. Über allfällige Auswirkungen auf die Zahl japanischer Besucher gabs indes zu Messebeginn noch keine Angaben. Die Hotelauslastung in der Region liege wie stets bei 100 Prozent, hiess es bei Basel Tourismus.
Weltweit führende Messe
Die zum 39. Mal stattfindende "Baselworld" ist weltweit die Leitmesse für die Uhren- und Schmuckbranche und mit 160'000 Quadratmeter Fläche auch die grösste Messe in der Schweiz. 1892 Aussteller aus 45 Ländern nehmen daran teil. Erwartet werden bis zum 31. März rund 100'000 Fachbesucher sowie 3000 Medienvertreter.

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