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Zürich/Lugano (awp/sda) - Der Zürcher FDP-Nationalrat Ruedi Noser stellt sich als Kandidat für die Nachfolge von Bundesrat Hans-Rudolf Merz zur Verfügung. Für die FDP Kanton Zürich entspricht der 49-jährige Unternehmer dem Wunschprofil für einen Bundesrat.
Noser gehöre einer jüngeren Generation an und verfüge gleichwohl über viel unternehmerische und politische Erfahrung, teilte die Partei am Freitag mit. Laut Parteipräsident Beat Walti ist Noser fähig, Brücken zwischen Werkplatz und Finanzplatz zu bauen.
Noser selbst begründete seine Kandidatur damit, dass er als Unternehmer wisse, wie wichtig eine gesunde Wirtschaft sei. Im Nationalrat, wo er die FDP seit 2004 vertritt, habe er sich immer für gute Rahmenbedingungen für attraktive Arbeitsplätze eingesetzt.
Ob die FDP Kanton Zürich nebst Noser noch weitere Kandidaten ins Rennen schicken wird, ist offen. Gemäss Walti werden noch Gespräche geführt, und zwar namentlich mit Finanzdirektorin Ursula Gut, Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger und Nationalrat Markus Hutter. Ein Entscheid soll bis spätestens am 21. August gefällt werden.
Keine Lust auf eine Bundesratskandidatur hat hingegen die Tessiner Gesundheitsdirektorin Patrizia Pesenti. Die SP-Magistratin kündigte am Freitag an, für die Nachfolge von Bundesrat Moritz Leuenberger nicht zur Verfügung zu stehen.
Pesenti verpasste damit den Hoffnungen der Tessiner, endlich wieder einen Bundesrat zu stellen, einen Dämpfer. Die italienischsprachige Schweiz ist seit dem Rücktritt von Flavio Cotti (CVP) im Jahre 1999 nicht mehr in der Landesregierung vertreten.
In den Augen von Parteipräsident Manuele Bertoli war Pesenti die einzige Exponentin der Tessiner SP, die sich realistische Chancen ausrechnen konnte, bei der Leuenberger-Nachfolge zum Handkuss zu kommen.
Doch die 51-jährige Anwältin, die sich im Jahr 2002 bereits um die Nachfolge von Ruth Dreifuss bewarb, erteilte dem Werben ihrer Partei einen Korb.
Sie danke für das Interesse und Vertrauen, das man ihr entgegen bringe. Aber sie ziehe es vor, ihr Mandat in der Tessiner Regierung zu Ende zu bringen, teilte Pesenti in einem zwei Sätze umfassenden Communiqué mit.
Eine Tessiner Kandidatur ist damit aber noch nicht vom Tisch. Denn die FDP Tessin hat angekündigt, dass sie die Chance nutzen wolle, die sich ihr mit dem Rücktritt von Merz eröffnet.
Als Kandidaten genannt werden Nationalrat Ignazio Cassis, alt Regierungsrätin Marina Masoni sowie Carla Speziali, die Stadtpräsidentin von Locarno.
cf

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