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Zürich (awp) - Die Erwartungshaltung von Ökonomen und Analysten für den weiteren Verlauf der Schweizer Konjunktur in den kommenden sechs Monaten hat sich im Januar wieder etwas verschlechtert. Der von der Credit Suisse (CS) und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) berechnete Indikator fiel im Berichts-Monat um 5,9 auf noch -18,4 Punkte zurück, wie die Grossbank am Donnerstag mitteilte. Im Dezember war der Index noch deutlich auf -12,5 Punkte gestiegen.
Die Verschlechterung im Januar ist vor allem darauf zurückzuführen, dass mit 23,7% ein um 6,2 Prozentpunkte höherer Anteil der befragten Finanzmarktexperten eine Eintrübung der Wirtschaftsaktivität über die kommenden sechs Monate erwartet. Der Anteil der Umfrageteilnehmer, die eine Verbesserung der Konjunkturentwicklung erwarten, bleibt mit 5,3% (+0,3 Prozentpunkte) gering. Der Grossteil von 71,0% erwartet eine unveränderte Konjunkturlage. Der Credit Suisse ZEW Indikator ergibt sich aus dem Saldo der Antworten "Verbessern" und "Verschlechtern" (5,3 minus 23,7 = -18,4).
Der insgesamt resultierende Rückgang sei jedoch auch vor dem Hintergrund einer äusserst guten Einschätzung der aktuellen Konjunkturlage zu sehen, welche eine Verbesserung auf noch höhere Niveaus zunehmend schwierig mache.
71,1% (+8,6 Prozentpunkte) der Umfrageteilnehmer schätzten die Konjunkturlage im Januar als "gut" ein. Als "normal" schätzen 28,9% die Lage ein und wie im Vormonat keiner als "schlecht. Der zugehörige Saldo stieg somit auf 71,1 Punkte, was dem höchsten Stand seit Februar 2008 entspricht.
Die Erwartungen hinsichtlich der künftigen Inflationsentwicklung haben sich im Januar weiter erhöht. Der zugehörige Saldo stieg deutlich um 22 auf 39,5 Punkte. Der Anteil der Finanzmarktexperten, die in den kommenden sechs Monaten einen Inflationsanstieg erwarten, kletterte um 9,6 Prozentpunkte auf 42,1%. Dass die Inflation von den aktuell aussergewöhnlich tiefen Niveaus noch mehr zurückgehen wird, glauben lediglich noch 2,6% (-12,4 Prozentpunkte). Gut 55% der befragten Experten erwarten dagegen eine unveränderte Inflationsrate.
Obschon mit 64,9% noch immer der überwiegende Teil der Teilnehmer im kommenden Halbjahr ein unverändert tiefes Zinsumfeld sieht, hat sich dieser Anteil um 12 Prozentpunkte relativ deutlich zurückgebildet. 35,1% (+12 Prozentpunkte) gehen von einem Anstieg der kurzfristigen Zinsen aus.
Dass sich die langfristigen Zinsen von ihren derzeit noch immer sehr moderaten Niveaus in den kommenden Monaten erhöhen werden, denken inzwischen 68,4% (+9,4 Prozentpunkte).
Die Umfrage wurde zwischen dem 12. und 17. Januar 2011 durchgeführt, 76 Analysten beteiligten sich daran.
cf/rt

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