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Zürich (awp) - Die Erwartungshaltung von Ökonomen und Analysten für den weiteren Verlauf der Schweizer Konjunktur in den kommenden sechs Monaten hat sich im September deutlich verschlechtert. Der von der Credit Suisse (CS) und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) berechnete Indikator erreichte im Berichts-Monat einen Wert von -5,1 Punkten nach +9,1 im Vormonat und damit den niedrigsten Wert seit Mai 2009, wie die Grossbank am Mittwoch mitteilte.
Damit erwarten nur noch 15,4% der befragten Finanzmarktexperten (-9,6 Prozentpunkte) eine Verbesserung der Konjunkturlage in den kommenden sechs Monaten. Der Anteil der Experten, die von einer schwächeren wirtschaftlichen Tendenz ausgehen, erhöhte sich gleichzeitig leicht auf 20,5% (+4,6 Prozentpunkte). Eine unveränderte Konjunkturlage erwarten 64,1% (+5,0 Prozentpunkte).
Die Einschätzung der gegenwärtigen Konjunktursituation ist im Vergleich zum Vormonat erneut deutlich optimistischer ausgefallen und der entsprechende Saldo stieg um 13,7 Punkte auf 41,0 Punkte, den höchsten Wert seit Juli 2008. Zwar beurteilt nach wie vor eine Mehrheit von 59,0% die aktuelle Lage als "normal", aber keiner der Befragten bezeichnete die Situation als "schlecht".
Die Inflationserwartungen sind zwar per Saldo leicht gestiegen, blieben aber auch im September auf tiefem Niveau. Der Anteil der Umfrageteilnehmer, der über die kommenden sechs Monate von einer rückläufigen Inflation ausgeht, ist um 8,0 Prozentpunkte auf 7,9% gefallen. Gleichzeitig erwarten im September 23,7% (+5,5 Prozentpunkte), dass die Inflation über diesen Zeithorizont ansteigen wird, während die Mehrheit der Finanzmarktexperten eine unveränderte Inflationsrate auf dem derzeitigen tiefen Niveau für wahrscheinlich hält.
Der Anteil der Finanzmarktexperten, die eine Abwertung des Frankens gegenüber dem Pfund erwarten, erhöhte sich im September um 15,9 Prozentpunkte auf 34,3%. Gleichzeitig erwarten die Teilnehmer den Franken gegenüber Euro und US-Dollar tendenziell schwächer. Beim Wechselkurs zum Yen erwartet eine Mehrheit (68,6%) keine Veränderung.
Die Umfrage wurde zwischen dem 9. und 13. September 2010 durchgeführt, 80 Analysten beteiligten sich daran.
cc/rt

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